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Der USC Braunschweig hatte am vorletzten Spieltag in der Volleyball-Bundesliga wieder einmal das Glück nicht auf seiner Seite und musste trotz großem Kampf erneut eine knappe Niederlage im Tie-Break einstecken. Mit dem 2:3 beim letzten Heimauftritt in dieser Spielzeit gegen Moers ging der Zweitligist zum dritten Mal in Folge in fünf Sätzen als Verlierer vom Parkett. Am Samstag (21. April) beim TSV Giesen „droht“ den USC-Mannen um Trainer Markus Weber zu allem Überfluss im Saisonabschluss-Spiel auch noch eine „Aufstiegsfeier“ – denn der Gastgeber kann mit einem Sieg noch Vize-Meister werden. Damit würden die Lokalrivalen aus der Nähe von Hildesheim den Aufstieg ins Oberhaus besiegeln.

Nur durch einen Sieg des USC und drei Punkte für den Tabellendritten aus Schüttorf wäre den Helios Grizzlys Giesen der Aufstieg noch zu nehmen. „Wir werden alles versuchen“, meinte Braunschweigs Coach Markus Weber. Die Favoritenrolle sei aber derartig klar vergeben, sodass sein Team schon weit über sich hinaus wachsen müsste, um dem Rivalen richtig übel mitzuspielen. „Unsere Giesener Kollegen haben in den letzten Spielen nicht viel verkehrt gemacht“, berichtet Weber. Dem schon vor dem letzten Spieltag feststehenden Meister VC Mitteldeutschland fertigte das zu großen Teilen aus Profis bestehende Team von Grizzlys-Trainer Itamar Stein glatt mit 3:0 ab. Dazu steigt das Aufstiegsspiel in der Hildesheimer Arena, wo über 1.000 Zuschauer ihr Team mehr als lautstark unterstützen dürften. „Allein das macht das Spiel zu etwas ganz Besonderem für uns“, freut sich USC-Coach Weber auf die ganz große Kulisse, die auch seinem Team „Flügel verleihen“ könnte und ergänzt: „In der letzten Saison haben wir gegen Giesen in beiden Partien gut ausgesehen. Das Hinspiel daheim haben wir sogar gewonnen.“ Dies drehten die Hildesheimer in dieser Spielzeit aber wieder und entführten aus der Tunica-Halle drei Punkte.

Beim Aufeinandertreffen am Samstag um 19:30 Uhr in Volksbank-Arena in Hildesheim müssen die Löwenstädter ohne Außenangreifer Marvin Koch auskommen. Der 22-jährige kuriert noch eine Knöchelverletzung aus, die er sich beim Abschlusstraining vor der Partie gegen Moers zugezogen hat. Alle anderen, so Cheftrainer Weber, würden sich ihr „Aufstiegsspiel“ und das anschließende Bankett aber nicht entgehen lassen. Dazu kommt ein möglicher Eintrag in die Geschichtsbücher: Mit dem Aufstieg der Gastgeber und der bereits im Oberhaus spielenden SVG Lüneburg dürften sich in der nächsten Saison zwei niedersächsische Teams Erstligisten nennen. An eine solche Konstellation konnte sich kein langjährig Verantwortlicher beim USC erinnern.

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