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Bild: Reichlich trinken ist das A und O, wenn man den Körper von Schlacken befreien möchte.

Voll eingespannt zwischen Beruf und Familie, immer auf dem Sprung von Termin und Termin – ein „ganz normaler“ Alltag lässt kaum noch Luft zum Durchatmen, geschweige denn Zeit, um immer gesund zu kochen und für Bewegung im Freien. Dass dieser Raubbau mit der Zeit Spuren hinterlässt, ist kein Wunder.

Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebsarmut gehören auf der psychischen Seite zu den häufigsten Symptomen. Doch auch der Körper funkt Alarm, wenn er auf Dauer keinen wertvollen „Treibstoff“ mehr bekommt, sondern nur Fertiggerichte, viel Zucker und Kaffee. Immunschwäche kann die Folge sein – zu Beginn des Herbstes nimmt man plötzlich jede Erkältung mit. Oft reagiert auch die Haut mit Unreinheiten oder Trockenheit, Pölsterchen halten sich hartnäckig, das Bindegewebe verliert an Festigkeit. Aus naturheilkundlicher Sicht sind all dies Signale für eine Übersäuerung des Organismus. Die Zeit ist reif für eine Entschlackungskur. Heilfasten gehört zu den bekannten Methoden der Entsäuerung. Dabei kann es jedoch zu unangenehmen Heilkrisen mit Kopfschmerzen, Ekzemen oder Stimmungstief kommen, wenn der Körper mit gelösten Säuren überschwemmt wird. Hinzu kommt: Nicht jeder ist von dem Gedanken, mehrere Tage oder Wochen auf feste Nahrung zu verzichten, angetan. Eine schonendere Form empfiehlt Bestsellerautor und Gesundheitsexperte Dr. h.c. Peter Jentschura. „Es ist unverzichtbar, die gelösten Säuren zu neutralisieren, damit der Körper sie über Nieren und Haut ausscheiden kann. Dann sind Krisen nicht zu erwarten“, erläutert der Fachmann.

Eine dauerhafte Übersäuerung des Körpers durch ungesunde Ernährung, Genussgifte oder auch Medikamente kann schwerwiegende Entzündungsprozesse durch Übersäuerung für die Gesundheit haben. Um die Säuren aus dem Gewebe zu lösen, empfiehlt Jentschura im ersten Schritt, die tägliche Trinkmenge langsam auf ein bis anderthalb Liter basischen Kräutertee (Reformhaus) und die gleiche Menge stilles Wasser zu erhöhen. Auf diese Weise bekommt der Körper den Impuls, das Gewebe zu reinigen. Damit die gelösten Säuren keinen Schaden anrichten – Harnsäure etwa kann zu Gelenkbeschwerden führen – müssen sie im zweiten Schritt neutralisiert werden. „Das geschieht am besten durch eine mineralstoffreiche, vegetarische Kost aus frischen Zutaten“, rät Jentschura. Um die Ausleitung anzukurbeln, ist es weiterhin nötig, über den Tag verteilt reichlich Wasser zu trinken. Die Entschlackung über die Haut lässt sich durch basische Bäder, Fußbäder und Wickel anregen. Hierfür werden basische Körperpflegesalze verwendet, die es in Bioläden und Reformhäusern gibt. Eine Leseprobe von „Gesundheit durch Entschlackung“ finden Interessierte unter verlag-jentschura.de. (djd)

Es lohnt sich, Zeit für frische Gerichte einzuplanen. Das tut gut und macht auch den Kindern Spaß.

Gemüse und andere pflanzliche Zutaten spielen bei einer basischen Ernährung die Hauptrolle.

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