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Mit dem Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus durch den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig Ulrich Markurth fällt am Freitag, 13. Juli, um 15:00 Uhr der offizielle Startschuss für das zweiwöchige Rahmenprogramm des 23. Sommerlochfestivals. 

Foto: © Birgit Sobiech

Unter dem Motto „Aufklärung schafft Akzeptanz“ findet vom 13. bis zum 28. Juli das 23. Sommerlochfestival statt. Mit diesem Motto will der Verein für sexuelle Emanzipation (VSE) verdeutlichen, dass die rechtliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen, sowie von Menschen mit trans- oder intergeschlechtlichem Hintergrund nicht automatisch eine Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts schafft. Mit dem Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus durch den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig Ulrich Markurth fällt am 13. Juli um 15:00 Uhr der offizielle Startschuss für das zweiwöchige Rahmenprogramm des Sommerlochfestivals.

Das 23. Sommerlochfestival | CSD Braunschweig will dem Motto „Aufklärung schafft Akzeptanz“ Rechnung tragen. Die rechtliche Gleichstellung kann nur dann zur Selbstverständlichkeit werden, wenn der Diskriminierung von LSBTTI auch weiterhin mit aktiver Aufklärungsarbeit und Bildungspolitik begegnet wird. Die Sichtbarkeit nicht-heterosexueller Lebensweisen ist dabei eine entscheidende Voraussetzung auf diesem Weg. Trotz der erreichten Fortschritte werden immer noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität diskriminiert. Um die immer noch vorhandenen Vorurteile abzubauen und die Akzeptanz gegenüber gelebter Vielfalt zu stärken, sind weiterhin Aufklärungsarbeit und bildungspolitische Aktivitäten notwendig. Auf diesem Gebiet hat der VSE in Braunschweig bereits Beachtliches geleistet.

Nach einem zweiwöchigen Rahmenprogramm läuten die Veranstalter das große CSD-Wochenende am 27. und 28. Juli ein. Los geht es mit der Auftaktkundgebung am Freitagabend (27. Juli) ab 18:00 Uhr vor dem Braunschweiger Schloss. Mit von der Partie sind wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. In einem bunten Kabarett- und Kleinkunstprogramm wird auf unterhaltsame Weise für die vollständige Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen und andersartiger Lebensentwürfe geworben, die auch heute noch keine Selbstverständlichkeit geworden sind. Die Forderungen umfassen auch die Gleichstellung lesbischer und schwuler Paare und Familien beim Adoptions- und Steuerrecht, die trotz erster Schritte in die richtige Richtung noch immer nicht erreicht ist. Mit dem Ende des Bühnenprogramms heißt es ab 22:00 Uhr „Weiterfeiern“ im Onkel Emma (Echternstraße 9). Bei heißen Rhythmen und flotten Beats wird getanzt bis 1:00 Uhr.

Am Samstagmittag (28. Juli) startet um 13:00 Uhr die große CSD-Demo vom Staatstheater (Kleines Haus) durch die Innenstadt bis zum Schlossplatz. Bunt und gut gelaunt soll dabei gemeinsam ein Zeichen für ein gesellschaftlich vielfältiges Braunschweig gesetzt werden. Die große Abschlusskundgebung erfolgt dann ab 15:00 Uhr auf dem Schlossplatz, bei der mit einem vielfältigen Bühnenprogramm ein Zeichen für die Abschaffung von Ungleichbehandlung und Diskriminierung gesetzt werden soll – unterstützt von zahlreichen Künstler/innen, die gemeinsam für die gute Sache trommeln. Bereichert wird das Bühnenprogramm auch von spannenden Rede- und Diskussionsbeiträgen mit Vertreter/innen aus Politik und Gesellschaft. Zum festen Bestandteil des Bühnenprogramms zählt auch in diesem Jahr der Programmpunkt „Stand up for Life“, bei dem in Kooperation mit der Braunschweiger AIDS-Hilfe und „SVeN – Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen“ Themen rund um HIV/Aids und schwuler Gesundheit in den Mittelpunkt gestellt werden. Mit einer Schweigeminute werden den Verstorbenen gedacht, während wieder hunderte farbiger Luftballons in den Himmel aufsteigen. Zum Austausch lädt der Markt der Möglichkeiten ein. Zahlreiche regionale Gruppen, Vereine, Initiativen und Parteien präsentieren hier ihr Angebot. Zum Abschluss des CSD-Wochenendes startet ab 22:00 Uhr wieder eine heiße Partynacht. Die „PrideNight – die offizielle CSD Braunschweig Abschlussparty“ gastiert in diesem Jahr erstmalig im Jolly Time, der legendären Braunschweiger Kult-Disco. Zum Abschluss des Sommerlochfestivals gibt es für alle Zuckerpuppen noch ein Sahnehäubchen: das Café am Sonntag von 15:00 bis 18:00 Uhr u. a. mit süßen Waffeln, Vanilleeis und Sahne im Onkel Emma.

 

Kabarett- und Kleinkunstprogramm

Nach dem zweiwöchigen Rahmenprogramm wird das große CSD-Wochenende eingeläutet. Los geht es mit der Auftaktveranstaltung am Freitag, 27. Juni, vor dem Braunschweiger Schloss. In einem bunten Kabarett- und Kleinkunstprogramm werben wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler auf unterhaltsame Weise für die vollständige Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen und andersartiger Lebensentwürfe.

 CSD-Demo

Bunt und gut gelaunt startet am Samstag (28. Juli) startet um 13:00 Uhr die große CSD-Demo vom Kleinen Haus des Staatstheaters durch die Innenstadt bis zum Schlossplatz. Mit einem vielfältigen Bühnenprogramm soll anschließend bei der großen Abschlussveranstaltung ein Zeichen gesetzt werden für die Abschaffung von Ungleichbehandlung und Diskriminierung.

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