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Bild: Der „Tag der Zahngesundheit 2018“ widmet sich der Mundgesundheit von Menschen mit Handicap und Pflegebedarf. Bundesweit werden Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene am und um den 25. September über dieses Thema und über die Mundgesundheit im Allgemeinen aufklären.

Der 25. September ist der „Tag der Zahngesundheit“. In diesem Jahr steht der bundesweite Aktionstag unter dem Motto „Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf“. Die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ist oft schlechter als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem ihr Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen ist überdurchschnittlich hoch. Aus diesem Grund stehen diese Bevölkerungsgruppen schon länger im Fokus der Bemühungen der Zahnärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Seit 1991 wird jährlich am 25. September der „Tag der Zahngesundheit“ in Deutschland gefeiert. An diesem Tag stehen Themen, wie Vorsorge, Verhütung von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen und die Aufklärung der Bevölkerung sowie die Förderung von Eigenverantwortung im Mittelpunkt. Der „Tag der Zahngesundheit“ möchte dieses Jahr den Fokus darauf richten, wie die Mundgesundheit der Menschen in diesen beiden Bevölkerungsgruppen gefördert werden kann. Dabei soll die Öffentlichkeit unter anderem auch über neue präventive Leistungen und Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen informiert werden, die Menschen mit einem Pflegegrad und vielen Menschen mit Behinderung seit dem 1. Juli 2018 zur Verfügung stehen. Der Tag der Zahngesundheit wird bundesweit mit einigen tausend kleineren und größeren Veranstaltungen auf das Thema Mund- und Zahngesundheit aufmerksam machen. Krankenkassen, Gesundheitsämter, Landesarbeitsgemeinschaften und auch viele Zahnärzte organisieren zu diesem Datum ihre eigenen Veranstaltungen, an denen wieder zahlreiche Besucher teilnehmen werden.

In Deutschland leben nach Angaben des Statistischen Bundesamts 7,6 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung. Die Zahl der Pflegebedürftigen belief sich Ende 2015 auf rund 2,86 Millionen Menschen und könnte laut Prognose bis 2030 auf 3,4 Millionen ansteigen. Viele Menschen mit Handicap und Pflegebedarf können sich selbstständig nicht ausreichend um ihre Mundhygiene kümmern. Sie brauchen Unterstützung, angefangen beim Zähneputzen über das Reinigen von Prothesen oder das ausreichende Trinken bis hin zum regelmäßigen Besuch in der Zahnarztpraxis. Das Risiko von Zahnerkrankungen wirkt sich auch negativ auf die Gesamtgesundheit aus. Schmerzen, Mundtrockenheit oder nicht mehr alles essen zu können, schränken zudem die Lebensqualität ein. (ts)

Fotos: oh/Veranstalter

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