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Bild: Er ist zwar häufig knapp dran, kommt aber immer wieder auf den Punkt – Torsten Sträter, der Mann mit der Mütze. Der Stand-Up-Comedian aus dem Ruhrgebiet liest am Donnerstag, 25. Oktober, in der Stadthalle wieder Geschichten vor und versucht dabei die zwei Stunden einzuhalten.

 

Ruhrgebiet, Mütze, Comedy: Richtig, die Rede ist von Torsten Sträter. Der Poetry-Slammer und Kabarettist aus Dortmund ist ein Experte der Wort-Jonglage und König der satirischen Kurzgeschichte. Seine Gags und Lesungen sind eine Mischung aus spitzfindigen Beobachtungen und Sozialkritik, die zu verrückten, komischen Geschichten zusammenwachsen.

Nun kommt der Stand-Up-Comedian aus dem Ruhrgebiet, der das Genre des Sit-down-Lese-Comedy-Kabaretts revolutioniert hat, am 25. Oktober um 20:00 Uhr in den Großen Saal der Stadthalle (Leonhardplatz). Mit seinem unschlagbar lakonischen Humor surft Torsten Sträter wieder durch den Irrsinn des Alltags. Ob Solo-Lesungen, Poetry Slams oder Kabarett-Abende – wenn Torsten Sträter auf Tour ist, verwebt er tausend gute Ideen zu einem großartigen Unterhaltungsprogramm. Sträters Witze gehen immer voll auf die Zwölf und treffen mitten in jedes Kabarett-Herz. Zeit, Unpünktlichkeit, die Macht der Entspannung und der Vater des Gedankens: Was nicht alles in ein Abendprogramm passt, wenn Torsten Sträter für das Wort verantwortlich ist. Der Mann mit der Mütze, der im letzten Programm noch seine Selbstbeherrschung „umständehalber“ abgeben wollte, macht jetzt also auf Lässigkeit. Man fragt sich nur: Ist das neu? Sträter war doch schon immer ruhig, lässig, cool. Er war doch schon immer unser Märchen-Onkel, unser Geschichten-Erzähler. Was also ist neu? Natürlich die Geschichten. Aber man darf sicher sein, wo Sträter draufsteht, ist Sträter drin: „Es wird wieder ein Abend in sonorstem Deutsch, eine große Tüte Pointen lässig runtergebrummt“, verspricht Torsten Sträter, und da hat der Mann so was von Recht! Angereichert mit Geschichten, die man nicht mal von YouTube oder aus dem TV kennt. Auch wieder enthalten: drei Minuten Polit-Kabarett vom Feinsten. Und vielleicht gibt es sogar eine Fortsetzung von „Struppi“. Gut, das Tier ist tot. Trotzdem. Laut eigenen Aussagen geht es in seinem neuen Programm, das gerade noch rechtzeitig fertig geworden ist, um alles: die Macht der Entspannung, Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedanken. Dieser heißt Günter. Und es geht um die Zeit: Was sie macht, wie sie funktioniert, wonach sie riecht und ob man sie umtauschen kann. Das Ganze nach dem Motto „In der Art so“, was sein Oppa immer sagte, wenn er seinem Enkel was erklären wollte, zum Beispiel die Struktur des Märchens.

Foto: oh/Künstler

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