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Am 6. Dezember ist der DOKfilm „Familie Brasch – Eine deutsche Geschichte“ im Roten Saal zu sehen.

Zu einem Dokumentarfilm lädt das Kulturinstitut der Stadt Braunschweig am Donnerstag, 6. Dezember, in den Roten Saal des Schlosses ein. Ab 19:30 können Sie mehr über die Geschichte der DDR-Familie Brasch erfahren. Buch und Regie: Annekatrin Hendel.

Die Braschs waren eine perfekte DDR-Funktionärsfamilie. In ihrer Geschichte spiegeln sich Hoffnungen, Träume, Alpträume und böses Erwachen der DDR. Hier kulminieren die großen Konflikte des letzten Jahrhunderts am Küchentisch. Horst Brasch, Antifaschist und jüdischer Katholik, gründet mit Erich Honecker die FDJ. Der älteste Sohn Thomas Brasch wird ein Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus – und leitet damit auch das Ende seiner Laufbahn ein.

Annekatrin Hendel porträtiert in ihrer Dokumentation diese zerrissene Familie. Sie trifft die einzige Überlebende, Marion Brasch, sowie zahlreiche Vertraute, Geliebte und Freunde, unter ihnen die Schauspielerin Katharina Thalbach und der Dichter Christoph Hein.

 

Foto: oh/Veranstalter

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