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Bild: Erinnerungskultur am 27. Januar im Roten Saal: Ein Vortrag von Jo van Nelsen über ein weitgehend tabuisiertes Kapitel der deutschen Kabarett- und Zeitgeschichte.

Zum Gedenken an den Holocaust schlägt Jo van Nelsen am Sonntag, 27. Januar, um 16:30 Uhr im Roten Saal des Braunschweiger Schlosses (Schlossplatz 1) mit einem Vortrag ein weitgehend tabuisiertes Kapitel der deutschen Kabarett- und Zeitgeschichte auf: KABARETT IM KZ.

In Esterwegen, Westerbork oder Theresienstadt – viele der inhaftierten Unterhaltungsstars der Weimarer Republik traten auch hier auf – manchmal heimlich, manchmal auf Befehl. Dieses Stück fast vergessener,weil problematischer Kulturgeschichte,lässt der Frankfurter Musikkabarettist und Kabarett-Historiker Jo van Nelsen an diesem Abend wieder sichtbar werden. Er wird in seinem kenntnisreichen Vortrag von den Schicksalen vieler inhaftierter Künstler wie Isa Vermehren, Willy Rosen, Paul O´Montis, Kurt Gerron u.a. erzählen, ihre Texte lesen, ihre Lieder singen und von Schellackplatten spielen. Ein weiterer Abend gegen das Vergessen und für das Erinnern an die, die Unterhaltung zu ihrem Lebensinhalt machten, auch unter widrigsten Umständen und Todesangst hinter Stacheldraht.

Der Eintritt ist frei, Anmeldungen unter Tel. 0531/470-4863.

Foto: oh/Veranstalter

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