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“Weltklassik am Klavier: Füllhorn der Meisterwerke – Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!” Die junge, vielversprechende Pianistin Nadejda Vlaeva spielt am 27. Januar im Rahmen von „Weltklassik am Klavier“ Werke von Bach, Tschaikowsky, Schubert, Arenski und Liszt im Herrenhaus Sickte.
Foto: ©Lisa Marie Mazzucco

An jedem letzten Sonntag im Monat können Klassik-Liebhaber im Jahr 2019 Klavierkonzerte vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zum Impressionismus, von Bach, Beethoven, Mozart, Chopin, Liszt, Debussy und vielen mehr in einer intimen, familiären Atmosphäre genießen. Die Sickter Kulturinitiative (SIKKI) hat dazu mit der Veranstaltungsreihe „Weltklassik am Klavier“ ein Podium für junge, vielversprechende, aber schon renommierter Künstler geschaffen, das sich durch Exklusivität auszeichnet. Die Klavierabende finden jeweils um 17:00 Uhr im Herrenhaus Sickte (Am Kamp 2) statt.

Den Anfang von „Weltklassik am Klavier“ im Herrenhaus Sickte macht am Sonntag, 27. Januar, die Pianistin Nadejda Vlaeva mit „Füllhorn der Meisterwerke – Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!” Sie spielt dabei ab 17:00 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach, Peter Tschaikowsky, Franz Schubert, Anton Arenski und Franz Liszt. Das 19. Jahrhundert zeichnete sich durch eine überwältigend große Vielfalt kompositorischer Stile in Europa aus. Wir beginnen mit Brahms in Deutschland und seinem Arrangement der Chaconne von Bach für die linke Hand allein. Tschaikowsky schrieb seine ausdrucksvollsten Werke in Russland. Seine Dumka ist sowohl melancholisch, als auch romantisch.

So präsentiert sein Elegisches Lied eine so verblüffend einfache Melodie mit wunderschönen Harmonien! Schubert schrieb viele Charakterstücke in Österreich. Das Impromptu in b-Dur ist ein Set von fünf Variationen über ein fröhliches Thema, und das in C-Dur ist ein sonniges Werk mit einem optimistischen zweiten Thema. Am Moskauer Konservatorium unterrichtete Arensky die berühmten Zöglinge Skrjabin und Rachmaninoff. Er schrieb eine Fülle kürzerer Stücke mit großem Charme! Der Ungar Franz Liszt beschreibt mit dem Mephisto-Walzer eine wilde Hochzeit, an der Mephistopheles und Faust teilnehmen. Dieses Stück erfordert allerhöchste Künste der Virtuosität des Pianisten.

 

Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die wir alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: “Das geht zu Herzen!” und: “wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt.” Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als “positivly stunning” bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix “Liszt” für ihre CD “Piano Music of Liszt”. Die erst vor Kurzem entdeckten Werke der Komponisten des 19. Jahrhunderts, Bortkiewicz and Drozdoff, wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

 

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