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Erinnerungskultur: Präsentation „Stolpersteine“ – Schicksale jüdischer Opfer

Mit dem Projekt „Stolpersteine“ wird bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert. Am 26. Februar stellen Schülerinnen und Schüler aus Braunschweig die Ergebnisse ihrer Recherchen zum Schicksal der jüdischen Familien im Roten Saal im Schloss vor.

Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. „Stolpersteine“ werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben.

Seit zwölf Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. Dabei arbeitet der Verein „Stolpersteine für Braunschweig Förderverein e.V.“ eng mit Braunschweiger Schulen zusammen, deren Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Jahrgang die Biografien der Opfer recherchieren. Bereits 332 „Stolpersteine“ gibt es bisher in Braunschweig, 28 weitere Steine werden im Laufe des Jahres 2019 folgen.

Am Dienstag, 26. Februar, stellen Schülerinnen und Schüler der John-F.- Kennedy-Realschule, der Heinrich-Büssing-Schule und der IGS Querum ab 19:00 Uhr im Roten Saal des Schlosses (Schlossplatz 1) die Ergebnisse ihrer Recherchen zum Schicksal der jüdischen Familien Glatt, Fischbein, Jastrow, Lewkowicz-Steinhardt, Mangold und Lipmann vor. Eintritt frei.

Foto: oh/Veranstalter

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