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Bild:Hetzkasper – zu blöd für Burnout“: Klaviervirtuose Henning Schmidtke präsentiert am 8. Februar im Roten Saal ein entschleunigtes Kabarett-Programm über den Stoff, aus dem das Leben ist: die Zeit.

 

Kabarettist Henning Schmidtke ist am Freitag, 8. Februar, mit seinem Programm „Hetzkasper – zu blöd für Burnout“ zu Gast im Roten Saal des Braunschweiger Schlosses (Schlossplatz 1). Beginn ist um 20:00 Uhr.

Noch nie hatten Menschen so viel Zeit wie heute, und doch hetzen wir durchs ganze Leben. Wir hetzen zur Arbeit, zum Sport, zum Yoga. Oft rennt uns die Zeit davon. „Soll sie doch”, sagt Henning Schmidtke, „lassen wir ihr ruhig mal einen Vorsprung. Die wird sich noch umgucken“. Der Klaviervirtuose präsentiert ein entschleunigtes Kabarett-Programm über den Stoff, aus dem das Leben ist – die Zeit. Mysteriös und doch alltäglich. Immer gerecht verteilt, denn jeder hat genau gleich viel davon: 24 Stunden täglich. Zeit ist relativ (soweit Einsteins Theorie). Aber sind wir noch im richtigen Film, wenn wir Zeit investieren, gewinnen, sparen wollen? Wer beim Tempo nicht mithalten kann und in der Klinik endet, hat wenigstens noch einen intelligenten Körper, der den Irrwitz des Lebens durchschaut hat. Die anderen machen weiter und werden zum Hetzkasper – zu blöd für Burnout. Henning Schmidtke macht sich lustig über den Hetzkasper in uns allen.

Schmidtke erkundet in seinen Liedern auch die Geheimnisse der Zeit, die Vergänglichkeit unseres Daseins und das Gefühl von Ewigkeit (keine Angst, so lange dauert das nicht). Dafür hat er für sich einen ganz eigenen Stil ausdrucksstarker komplexer Musik gefunden, der eher jazzigen und klassischen Kompositionen ähnelt als der traditionellen Kabarett-Musik.

Foto: oh/ Veranstalter/EGOPICS

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