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Am Samstag, 6. Juli tritt Bob Dylan in der Volkswagen Halle auf.

Bob Dylan ist eine lebende Legende – und immer noch „on the road“! Das führt den Altmeister mit seiner Band am 6. Juli zurück nach Braunschweig in die Volkswagen Halle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bob Dylan ist eine lebende Legende – der Einfluss von Dylan auf die Entwicklung der Geschichte der populären Musik kann vermutlich nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Schon in jungen Jahren wurde er zum intellektuellen Sprachrohr einer ganzen Generation, 2016 sogar zum Literaturnobelpreis-Träger – als bisher einziger Musiker der Welt! Und: „Bob Dylan with his band“ ist immer noch „on the road“ – und das führt den Altmeister nach seinem unvergesslichen Auftritt in der Volkswagen Halle im Oktober 2015 am Samstag, 6. Juli, auch erneut nach Braunschweig! Konzert-Beginn ist um 20:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr).

Bob Dylan gilt ohne Zweifel als wichtigster, einzelner Interpret der Rock-Ära, als Inkarnation einer Gegenkultur und Songschreiber des Jahrhunderts. Der Ausnahmekünstler bedeutet „für die Popmusik das Gleiche wie Einstein für die Physik“, schrieb das US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“. Die überragende Bedeutung von Bob Dylan fand auch in der Verleihung des Nobelpreises für Literatur Ausdruck, den er als bisher einziger Musiker erhielt. Die zahlreichen Grammy-Auszeichnungen, auch für sein Lebenswerk, dokumentieren die große Anerkennung des genialen Singer-Songwriters.

Bob Dylan, der Wegbereiter der Folk- und Rockmusik, dessen Gesamtauflage mehr als 110 Millionen Tonträger beträgt, erfand sich immer wieder neu, wandelte sich, wechselte die Richtung, tauchte ab, um dann erneut kometenhaft aufzusteigen. Dylan ließ sich nicht vereinnahmen, er bestimmte Tempo, Rhythmus und Inhalt. Er definierte mit seinen Songs Ideale, Ängste, Stimmungen von Generationen. Die Poesie seiner Texte und die Lyrik seiner Lieder verliehen ihm literarische Qualität, seine scharfe Beobachtungsgabe und sein politisches Verständnis machten ihn zum natürlichen Sprachrohr der Jugend, deren Aufbruch er in den 60er Jahren mit initiierte und begleitete.

Dylan-Songs sind nicht nur Klassiker, sondern lebensnahe Dichtung. Viele von ihnen sind in die amerikanische Literatur eingegangen: „The Times They are a-Changin’ “, „Blowin’ in the Wind“, „Like a Rolling Stone“, „A Hard Rain’s a-Gonna Fall“, „Chimes of Freedom“ – um nur einige zu nennen. „Blowin’ in the Wind“, der wohl bekannteste Song aus der Feder von Bob Dylan, beschreibt das Lebensgefühl seiner Generation. Dieses Lied, in den frühen 60er Jahren geschrieben, von unzähligen Künstlern wie Joan Baez oder Pete Seeger interpretiert, begründete seinen Mythos. Die New York Times bezeichnete ihn als „Shakespeare des 20. Jahrhunderts“. Bob Dylan erzielte eine Wirkung wie vor und nach ihm kein zweiter Protagonist der Popkultur. Seine Texte befreiten die Rockmusik von ihrer Banalität. „Erst nachdem ich Dylan intensiv gehört hatte, achtete ich peinlich genau auf Texte, auf Aussagen“, gestand sogar John Lennon. Kaum ein wichtiger Musiker, der ihm nicht in irgendeiner Form Tribut zollte.

Foto: oh/Veranstalter/undercover

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