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Etwa 15 Prozent unter dem Jahresgrenzwert von Stickstoffdioxid: Das ist das vorläufige Zwischenergebnis der Messungen des Gewerbeaufsichtsamtes am Bohlweg von Januar bis April dieses Jahres.

Der Mittelwert der ersten Jahreshälfte 2019 liegt bei 33,6 Mikrogramm/m³ – der laut EU-Gesetzgebung festgelegte Jahresgrenzwert beträgt 40 µg/m³. In der zweiten Februarhälfte waren die Konzentrationen landesweit etwas höher, bedingt durch in der Atmosphäre eingeschränktem Luftaustausch, der einige Tage andauerte.

In den Jahren zuvor wurden folgende Jahresmittelwerte von Stickstoffdioxid am Bohlweg gemessen:

2015    2016    2017    2018
43        39        36        35

Das positive Ergebnis zeigt, dass die Maßnahmen des Luftreinhalteplans der Stadt Braunschweig Wirkung zeigen: die Förderung des ÖPNVs, die teils einspurige Verkehrsführung am Bohlweg, der Ausbau des Radverkehrs und das umweltorientierte Verkehrsmanagement auf dem Ring zwischen Hans-Sommer-Straße und Leonhardstraße.

Zum Hintergrund: Das Gewerbeaufsichtsamt misst niedersachsenweit in den Städten die Luftschadstoffbelastung an den höchstbelasteten Stellen, in Braunschweig auch am Bohlweg. Diese Stellen wurden mit Hilfe einer flächendeckenden Schadstoffberechnung über das gesamte Stadtgebiet ausgewählt. Durch die ständige Verbesserung und Einhaltung bzw. deutliche Unterschreitung der Grenzwerte konnte in den vergangenen Jahren die Zahl der Messorte reduziert werden.

Weitere Informationen zum Luftreinhalteplan gibt es auf der Website hwww.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/luft/luftreinhalteplanung.

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