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Der Braunschweiger Handicap-Radsportler Andreas Rudnicki ist bei den Deutschen Meisterschaften Deutscher Vizemeister im Straßenrennen geworden

Der Braunschweiger Handicap-Radsportler und Unternehmer Andreas Rudnicki ist kürzlich Deutscher Vizemeister im Straßenrennen geworden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Braunschweiger Handicap-Radsportler und Unternehmer Andreas Rudnicki ist bei den Deutschen Meisterschaften im baden-württembergischen Elzach Deutscher Vizemeister im Straßenrennen geworden.

Die Meisterschaften fanden bei sonnigem Wetter am Wochenende, 6. und 7. Juli, statt.

Nachdem sich beim Straßenrennen eine siebenköpfige Gruppe mit mehr als fünf Minuten Vorsprung vom 40-köpfigem Starterfeld gelöst hatte, musste sich Rudnicki im Schlussspurt nach 51,5 Kilometern nur dem Paralympics-Sieger Steffen Warias aus Tübingen geschlagen geben.

Warias übt den Sport – im Gegensatz zu Rudnicki – in Vollzeit aus und ist von seinem Beruf freigestellt. Bei dem Zeitfahren am Samstag (6. Juli) hatte Rudnicki den Bronze-Platz erreicht. Im vorherigen Saisonverlauf belegte Rudnicki mehrere Top-Ten-Platzierungen bei Welt- und Europacups in Italien, Belgien und Köln.

Rudnicki, der durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung gefördert wird, ist durch einen beidseitigen Klumpfuß-Restzustand und mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 70 gehandicapt. Er stellt seine Trainingspläne selber auf und fährt mehr als 12.000 Kilometer Rad jedes Jahr.

Auch seine Ernährung hat der Leistungssportler für den Sport komplett umgestellt. Rudnicki wohnt im Braunschweiger Stadtteil Lamme, ist dreifacher Familienvater und geschäftsführender Gesellschafter von drei mittelständischen Unternehmen mit mehr als 60 Mitarbeitern in Braunschweig und Bielefeld. Der RSV Braunschweig freut sich über seine Vereinszugehörigkeit.

 

Fotos: oh/Team Rudnicki

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