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Zum Auftakt der neuen Saison 2019/2020 gastieren die Fußballer von Eintracht Braunschweig am Samstag, 20. Juli, in Magdeburg (17:45 Uhr).

Der neue Chef-Trainer mit seinen Neuzugängen: Lasse Schlüter, Nick Proschwitz, Martin Kobylanski, Coach Christian Flüthmann, Orhan Ademi, Danilo Wiebe und Alfons Amade (v.l.n.r.). Es fehlt noch Abwehrmann Robin Ziegele.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Wochenende fällt der Startschuss in der 3. Liga. Zum Auftakt der neuen Saison 2019/2020 gastieren die Fußballer von Eintracht Braunschweig am Samstag, 20. Juli, in Magdeburg (17:45 Uhr).

Mit Hängen und Würgen verhinderten die Löwen in der Vorsaison den Absturz in die Regionalliga. Was kann man von der Eintracht in der neuen Spielzeit erwarten?

Das Interesse bei den Fans ist auf jeden Fall weiterhin ungebrochen und die Vorfreude groß: Gebannt und erwartungsfroh blicken die Eintracht-Fans auf den Liga-Start, die Tickets für den Auftakt beim Nachbarn 1. FC Magdeburg waren in Rekordzeit vergriffen. Die in diesem Sommer verkauften 12.661 Dauerkarten sind zudem Spitzenwert in Liga 3. Die Euphorie scheint erneut entfacht beim Deutschen Meister von 1967. Und auch wenn es beinahe schon eine Floskel mit Wiederholungsanspruch ist – erneut erwartet die Fußball-Fans die stärkste 3. Liga aller Zeiten.

Dank der Rückkehr weiterer Traditionsclubs wie die beiden Zweitliga-Absteiger Magdeburg und Duisburg oder Aufsteiger Mannheim dürfte es in der kommenden Saison noch einmal attraktiver und spannender nicht nur für die Zuschauer werden. In einer Umfrage des Sportmagazins „Kicker“ nannten 12 von 20 Drittliga-Trainern Eintracht Braunschweig als einen Favoriten der Liga. Vor allem die zurückliegende, imposante Rückrunde der Löwen habe die Übungsleiter zu diesem Rückschluss bewogen. Es gibt einige Gründe, warum die Eintracht in der kommenden Saison eine andere Rolle als in der letzten spielen könnte.

Der wichtigste Personalwechsel ist der auf der Trainerbank: Der mitten in der vergangenen Saison installierte Chef-Trainer André Schubert verließ die Löwen nach der sensationellen Rückrunde als weit abgeschlagenes Tabellenschlusslicht und der kaum noch für möglich gehaltenen Rettung am letzten Spieltag in Richtung Zweite Liga zu Holstein Kiel. Sein Nachfolger wurde sein Co-Trainer Christian Flüthmann, der mit Sicherheit auch einen entscheidenden Anteil am Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison hat.

Zwar ist der 37-Jährige noch ein unbeschriebenes Blatt und steht zum ersten Mal in der ersten Reihe eines Profi-Klubs, aber mit Peter Vollmann bekam der junge Coach einen absoluten Drittliga-Experten als Sportchef an die Seite gestellt. Die beiden konnten das Gerüst des erfolgreichen Rückrunden-Teams zusammenhalten und den Kader der „Löwen“ in diesem Sommer noch einmal personell auf einigen entscheidenden Positionen umbauen.

Neun Abgängen stehen dabei sieben neue Gesichter gegenüber. Als wichtigste Transfers sind wohl Martin Kobylanski (25/Preußen Münster) und Nick Proschwitz (32/SV Meppen) zu nennen, die vor allem in der Offensive für Belebung sorgen sollen. Auch die Rückkehr von Orhan Ademi (27/Würzburg) und die feste Verpflichtung von Leandro Putaro (22) von Arminia Bielefeld ergeben in diesem Zusammenhang Sinn.

Auf der anderen Seite betonte Christian Flüthmann in der Vorbereitung immer wieder, dass vor allem die defensive Stabilität enorm wichtig sei. Die Neuzugänge Lasse Schlüter (27/Energie Cottbus), Danilo Wiebe (25/Preußen Münster), Leihgabe Alfons Amadé (19/TSG Hoffenheim) und zuletzt Robin Ziegele (22/VfL Wolfsburg U23) sollen gemeinsam mit den etablierten Kräften wie Robin Becker, Steffen Nkansah oder Niko Kijewski für die nötige Absicherung im Abwehrverbund sorgen.

Der ebenfalls in der Abwehr beheimatete Nick Otto (20) kehrte darüber hinaus nach einem halben Jahr Leihe von der Reserve des FC St. Pauli zurück. Nach sieben Neuzugängen sind die Personalplanungen bei den Blau-Gelben vorerst abgeschlossen. Auf Seiten der Abgänge soll sich aber noch etwas tun: Neben Onur Bulut spielt auch David Sauerland keine große Rolle mehr. Mit dem Abstiegskampf sollte die Eintracht so eigentlich nichts zu tun haben. Kommt die Eintracht gut durch das knifflige Auftaktprogramm, darf vielleicht sogar nach oben geschielt werden. (ts)

 

Christian Flüthmann tritt nun sein Amt des Chef-Trainers an.

Der neue Mann an der Seitenlinie: Der bisherige Co-Trainer Christian Flüthmann folgt seinem Ex-Chef André Schubert als Nachfolger im Amt des Chef-Trainers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Martin Kobylanski gilt als absolute Verstärkung für den Offensivbereich.

Der torgefährliche Mittelfeldmann Martin Kobylanski gilt als absolute Verstärkung für den Offensivbereich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nick Proschwitz soll für die nötigen Eintracht-Tore sorgen.

Neuzugang in vorderster Front: Nick Proschwitz ist ein ausgewiesener Knipser und soll für die nötigen Eintracht-Tore sorgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: ts

Die ersten Spiele der Eintracht :

1. FC Magdeburg – Eintracht (Samstag, 20. Juli, 17:45 Uhr)
Eintracht – TSV 1860 München (Samstag, 27. Juli, 14:00 Uhr)
FC Carl Zeiss Jena – Eintracht (Dienstag, 30. Juli, 19:00 Uhr)
Eintracht – MSV Duisburg (Sonntag, 4. August, 13:00 Uhr
1. FC Kaiserslautern – Eintracht (Sonntag, 18. August, 13:00 Uhr)
Eintracht – Würzburger Kickers (Samstag, 24. August, 14:00 Uhr)
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