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30 Jahre sind, wenn man auf eine fast 850-jährige Klostergeschichte zurückblickt, ein Wimpernschlag.

30 Jahre sind, wenn man auf eine fast 850-jährige Klostergeschichte zurückblickt, ein Wimpernschlag.

Aber wenn man auf die Geschichte des wieder eingerichteten Konvents blickt, auf die vergangenen 30 Jahre im Kloster, dann ist es eine außergewöhnlich lange Zeit.
Mechtild von Veltheim ist von Anbeginn als Domina des Klosters engagiert und ist die 7. Domina in Folge der Familie von Veltheim, Marga von Dewitz ist seither an ihrer Seite. Zurzeit besteht der Konvent aus 5 außerordentlich engagierten Frauen: neben Marga von Dewitz sind dieses: Inge Friedrich seit 1990, Brigitta Küpper seit 2002, Bärbel Weihe seit 2007 und Sibylle Wolff von der Sahl seit 2019.

Die zurückliegenden 30 Jahre in die Gegenwart geholt, überrascht es doch, was sich alles und wie sich alles entwickelt hat. Um den Konvent von Null zukunftsfähig und dauerhaft zu entwickeln, bedurfte es erst einmal unendlich vieler, interner Gespräche und Diskussionen, innerhalb des Konvents und innerhalb des Klosters. Wo soll der Weg hinführen, wie sieht in Zukunft das Verhältnis zur Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung aus, gegründet im 19 Jh. durch Domina Charlotte von Veltheim, war sie damals Bestandteil des Konvents. Wie kann man die anderen Einrichtungen, die noch im Kloster beheimatet waren, integrieren. Heute teilen sich Konvent und Paramentenwerkstatt wie früher das Haus.
Nicht immer war alles einfach, aber mit unglaublichem Engagement und großem Zusammenhalt, ist der Konvent zielstrebig seinen Weg gegangen. Gerade diese schwierigen ersten Jahre haben den Konvent sehr eng zusammengeschmiedet.
Seit Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit des ersten Klosterpropstes, Pfarrer Manfred Trümer, finden u.a. regelmäßige öffentliche Konventsandachten und Gottesdienste in der Kirche statt, geistliches Leben hatte Einzug gehalten in das Kloster. Heute betreut noch immer Pfarrer Christoph Holstein den Konvent als Klosterpropst, seit nunmehr10 Jahren, obwohl er inzwischen für die EKD in Antwerpen eine deutsche Gemeinde übernommen hat.

In den 30 Jahren hat der Konvent es geschafft diese wunderbare romanische Klosteranlage aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken, ist nicht nur in der Stadt Helmstedt ein wichtiger Ort der Begegnung geworden, sondern im Landkreis Helmstedt auch zu einer nicht wegzudenkenden Einrichtung geworden. Inzwischen hat sich das Kloster auch auf Grund seiner Einzigartigkeit, seit dem Mittelalter wird im Kloster Textil hergestellt, in der europäischen Textilwelt einen Namen gemacht.
Förderung der Paramentik ist eine der Aufgaben des Konvents in der neuen Klosterordnung von 1989. Dieser Aufgabe ist der Konvent durch Ausstellungen, Symposien und vielen anderen Veranstaltungen nachgekommen und hat nicht zuletzt durch die mittelalterliche Textilsammlung eine gute Ausgangsbasis gehabt. Dank der Trägerin des Konvents, der heutigen Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, ist dieses alles möglich geworden. Mehr unter www.kloster-marienberg.de

Foto: oh/Veranstalter

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