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Vom 19. bis 24. November lockt das Internationale Filmfestival Braunschweig mit über 200 Filmen, Dokumentationen und Filmkonzerten.

Das 33. Internationale Filmfestival Braunschweig lockt vom 19. bis 24. November wieder zahlreiche national und international bekannte Filmschaffende in die Löwenstadt und zeichnet u.a. Helmut Zerlett mit dem „Weißen Löwen“ für sein Lebenswerk aus. Das Filmfestival eröffnet am 19. November mit dem Filmkonzert „Das Piano“ gespielt vom Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Andrew Berryman.

Film ab – eine Woche Kino pur: Vom 19. bis 24. November lockt das Internationale Filmfestival Braunschweig mit über 200 Filmen, Dokumentationen und Filmkonzerten.

Im Mittelpunkt des Programms stehen junges europäisches Arthouse-Kino und Filmmusik. Das Festival vergibt dabei insgesamt 58.500 Euro Preisgeld in zehn Wettbewerben. Zur Eröffnung zeigt das Festival in Kooperation mit dem Staatsorchester Braunschweig die deutsche Premiere des Filmkonzertes „Das Piano“.

Das älteste Filmfestival Niedersachsens lockt auch nach über 30 Jahren zahlreiche national und international bekannte Filmschaffende in die Löwenstadt. Das Programm bringt jedes Jahr einen cineastisch anspruchsvollen Mix aus Spielfilmen, Kurzfilmen und Dokumentationen auf die Leinwand. Mit der Deutschland-Premiere des Filmkonzerts „Das Piano: Live in Concert“ – gespielt vom Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Andrew Berryman – startet das Internationale Filmfestival Braunschweig bereits in seine 33. Ausgabe. Das virtuose Drama aus dem Jahr 1993 gewann drei Oscars und die Goldene Palme von Cannes als bester Film. Regie führte eine Frau, die Neuseeländerin Jane Campion, die Musik komponierte der Brite Michael Nyman, der bereits auf dem Braunschweiger Festival zu Gast war. Das Konzert ist Teil der Reihe „FxM Film meets Music“, in deren Rahmen Filmfestival und Staatsorchester gemeinsamen drei Filmmusik-Konzerte präsentieren. Darunter auch das „Porträtkonzert“ für und mit dem Filmkomponisten Helmut Zerlett, den das Festival mit dem „Weißen Löwen“ für sein Lebenswerk auszeichnet und mit einer Retrospektive ehrt. Der Kölner Komponist, Bandleader und Keyboarder hat die Musik zu bislang 22 Spielfilmen, 28 TV-Filmen und mehr als 90 TV-Serienerfolgen komponiert. Der 62-Jährige Helmut Zerlett erhält den „Weißen Löwen“ im Rahmen der Preisverleihung am 23. November im Großen Haus des Staatstheaters. Das Porträtkonzert und die Retrospektive für Helmut Zerlett unterstützt die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Außerdem kommt das Staatsorchester beim interaktiven Videospielkonzert „Stories: The Path of Destinies“ zum Einsatz. Bei diesem Live-to-Game-Konzert reagiert das Orchester live auf die Handlungen des Spielers.

Das 33. Braunschweiger Filmfestival erhält zudem Zuwachs. „Die TILDA“ heißt der neue, mit 5.000 Euro dotierte Frauenfilmpreis, den 60 Stifterinnen dem Festival spenden. Das Anliegen der Stifterinnen: filmschaffende Frauen in all ihrer Diversität sichtbar machen. „Die TILDA“ wird erstmals auf der Preisverleihung des Internationalen Filmfestival am Samstag, 23. November, verliehen. Im Wettbewerb stehen acht internationale Produktionen. Sie ist in guter Gesellschaft, denn am selben Abend werden der Publikumspreis „Der Heinrich“ für den besten europäischen Debüt- oder Zweitfilm, der „Volkswagen Financial Services Filmpreis“ (jeweils mit 10.000 Euro dotiert), „Die Europa“, der Hauptpreis des Festivals für herausragende darstellerische Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur im Wert von 20.000 Euro sowie sieben weitere Preise vergeben. Insgesamt vergibt das Festival damit zehn Preise im Gesamtwert von 58.500 Euro. (ts)

 

Fotos: oh/Veranstalter/Künstler

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