Mit dem Verlauf der Saison kann Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig zufrieden sein – auch wenn es nach dem guten Start etwas holprig verlief.

Eintracht will weiter oben dranbleiben: Neu-Trainer Marco Antwerpen erwartet von seinen Spieler, dass sie seine taktischen Vorstellungen und seine offensive Spielweise noch konkreter umsetzen.

Mit dem bisherigen Verlauf der Saison kann Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig zufrieden sein – auch wenn es nach dem überaus überzeugend guten Start im Sommer zum Ende der Hinrunde im Herbst etwas holprig verlief.

Der Aufstieg beziehungweise die Aufstiegplätze sind jedoch weiter in greifbarer Nähe.

Der Trainerwechsel Mitte November von Christian Flüthmann zu Marco Antwerpen zeigte zunächst die erhoffte Wirkung mit den drei hintereinander ungeschlagenen Spielen, doch die Niederlage im darauffolgenden Heimspiel gegen den SV Meppen ließ bereits erste Zweifel bezüglich dieser – für einige Fans und Anhänger sehr überraschenden – Maßnahme, sich von Vorgänger Flüthmann zu trennen, aufkommen. Um das hinter den Kulissen vom Vorstand erklärte Ziel „Aufstieg“ nicht in Gefahr zu bringen, ist nicht nur der neue Coach, sondern jetzt sind vor allem auch die Spieler gefragt. „Ich erwarte deshalb eine Reaktion von der Mannschaft“, erklärt Marco Antwerpen. Wichtig sei ihm vor allem zweierlei, betont der gebürtige Westfale: “Kampf und Leidenschaft”. Es gehe vor allem darum, nach einer sehr gut verlaufenen ersten Halbserie mit 32 Punkten und dem dritten Tabellenplatz, in der Restrückrunde den Kontakt zu den beiden Erstplatzierten MSV Duisburg und dem FC Ingolstadt 04 nicht abreißen zu lassen. “Unser Ziel, oben dran zu bleiben, darf nicht in Gefahr geraten. Wir müssen immer weiter vorangehen und jede Woche unsere Leistung auf den Platz bringen”, so der Eintracht-Coach. Dazu müssen seine Kicker die Spielphilosophie und taktischen Vorstellungen des ehrgeizigen 48-Jährigen möglichst schnell weiter verinnerlichen und umsetzen. „Ich bin ein sehr ungeduldiger Trainer und möchte, dass man mein Spielsystem sofort auf dem Platz sieht. Das ist aber nicht immer ganz so leicht und hat damit zu tun, wie sich der Gegner präsentiert und ob wir passende Lösungen haben“, erläuterte Marco Antwerpen, der für eine offensive Spielweise steht, bei seinem Amtsantritt bei den “Löwen” Mitte November. Nun gilt es, in der Winterpause an Antwerpens Spielsystem und taktischen Vorgaben weiter zu arbeiten und zu feilen, um für die Restrückrunde und für das erklärte Ziel gut gerüstet zu sein. Die erste Partie für die Eintracht-Kicker im neuen Jahr findet dann am 26. Januar bei 1860 München (13:00 Uhr) statt.

Auf der Jahreshauptversammlung Ende November gaben die Verantwortlichen derweil bekannt, dass die ausgegliederte Profiabteilung des Vereins in der ersten Drittliga-Saison nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga einen Verlust von 4,4 Millionen Euro gemacht hat. Das Millionenminus sei aber “dank der harten und teilweise auch sehr schmerzhaften Sparmaßnahmen deutlich geringer ausgefallen als zunächst befürchtet”, betonte Präsident Sebastian Ebel, der beim Mitgliedertreffen wiedergewählt wurde. Um Kosten einzusparen, hatte sich der Verein im Frühjahr von mehreren Mitarbeitern der Geschäftsstelle und des Nachwuchsleistungszentrums getrennt. Darüber hinaus wurden die U23 vom Spielbetrieb abgemeldet, ein Fanshop in der Innenstadt geschlossen und die Scouting-Abteilung dicht gemacht. Desweiteren kompensierten die „Löwen“ den Verlust durch “das Eigenkapital, das wir zum Ende der Saison 2017/2018 angespart haben”, erläuterte Ebel. Das Eigenkapital sein von 7,6 auf 4,3 Millionen Euro zusammengeschmolzen. Nun muss weiter der Gürtel enger geschnallt werden: “Wir haben einen Finanzplan für mehr als die aktuelle Saison in der Dritten Liga aufgestellt. Auf dieser Basis werden wir weiterhin agieren”, erklärte Ebel. (ts)

 

Mit dem Verlauf der Saison kann Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig zufrieden sein – auch wenn es nach dem guten Start etwas holprig verlief.

Anfangs zeigte sich Martin Kobylanski in eindrucksvoller Spiellaune, zum Ende der Hinrunde wurde er mehr und mehr zum Problemfall. Findet der Offensivspieler im neuen Jahr wieder in die Erfolgsspur zurück?

 

Foto 1: oh

Foto 2: ts

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