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Im Rahmen der Reihe „Meisterkonzerte“ gibt Jan Lisiecki am 13. Januar, einen Soloabend mit romantischer Klaviermusik in der Stadthalle Braunschweig.

Mit jugendlichem Schwung: Jan Lisiecki gibt am 13. Januar einen Soloabend mit romantischer Klaviermusik in der Stadthalle.

Jung, hochbegabt und obendrein sympathisch? Wer glaubt, dass diese Kombination höchstens im Märchen oder vielleicht noch im Kino zu erleben ist, hat Jan Lisiecki noch nicht kennengelernt.

Im Rahmen der Reihe „Meisterkonzerte“ gibt der junge Pianist am Montag 13. Januar, einen Soloabend mit romantischer Klaviermusik in der Stadthalle Braunschweig (20:00 Uhr, Großer Saal).
Mit jugendlichem Schwung: Mit seinen 24 Jahren ist der kanadisch-polnische Pianist Jan Lisiecki bereits ein „alter Hase“ im Konzertbusiness – sein Spiel ist atemberaubend, sein Auftreten locker und ernsthaft zugleich, seine Programmauswahl klug und seine Anhängerschar völlig zurecht beständig wachsend. Beinahe verwundert es, dass er sich noch nicht früher mit den Klavierkonzerten von Mendelssohn auseinandergesetzt hat, denn die Parallelen zum hochbegabten und früh in der Öffentlichkeit präsenten Musiker, von dem Schumann als “Mozart des 19. Jahrhunderts” schwärmte, sind nicht zu übersehen.Dass man diesen jungen Pianisten beobachten musst, stand gleich bei seinem ersten Meisterkonzert-Auftritt 2016 fest. Damals mit 21 machte er allerorts mit seinen frischen Mozart-Interpretationen Furore. Seitdem hat Jan Lisiecki sich mit einer perfekten Mischung aus Ernsthaftigkeit und offensichtlicher Freude am Musizieren einige der größten und schwersten Repertoire-Brocken erarbeitet. Doch sein Herz schlägt auch für die kleine Form, zu der er in seinen fein zusammengestellten Rezitalprogrammen immer wieder zurückkehrt: In dieser Saison kreist alles um das Capriccio – die geistreiche, spritzige, spielerische Form, die Komponisten von Bach bis Rubinstein zu raffinierten kleinen Regelbrüchen animierte.

Programm: Bach (Capriccio BWV 992), Mendelssohn (Lieder ohne Worte op. 67, Rondo capriccioso op. 14, Variations sérieuses op. 54), Chopin (Nocturnes op. 27 & op. 62, Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52), Beethoven (Rondo a capriccio G-Dur op. 129), Rubinstein (Valse-Caprice Es-Dur op. 118).(ts)

Foto: oh/Veranstalter

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