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Spot on: Bei der Anlieferung und Abholung von Leihgaben wird der Zustand dieser sorgfältig geprüft; etwaige Auffälligkeiten werden in einem Zustandsprotokoll festgehalten. Strukturen, Verunreinigungen oder Knicke und Risse werden im Licht der Taschenlampe sichtbar.

Das Schlossmuseum Braunschweig freut sich, ab dem 12. Dezember 2019 ein weiteres noch erhaltenes Werk aus der Sammlung der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ im Spiel- und Musikzimmer präsentieren zu können.

Es handelt sich dabei um die Lithographie „Jäger und Fischer“ des Künstlers Alfred Kubin. In wechselnder Folge werden bis zum Ende der Sonderausstellung im August 2020 weitere Exponate aus der Sammlung der Gesellschaft zu sehen sein, darunter auch Blätter von Käthe Kollwitz. Eine Ergänzung der Ausstellung, die ausschließlich in der Weihnachtszeit zu sehen ist, sind die so genannten „Ghosties“ des Künstlers Lyonel Feininger, die mit einem weihnachtlichen Gruß überraschen.

Die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“, deren Planungen die Eröffnung einer ständigen Galerie in Braunschweig vorsahen, trug in der Zeit ihres Bestehens (1924-1933) eine Sammlung von insgesamt 22 Kunstwerken zusammen. Als sich die Gesellschaft im Jahre 1933 vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Verfolgung moderner Kunst auflöste, schenkte man die Sammlung dem Herzog Anton Ulrich-Museum.

In der Hoffnung die Kunstwerke bewahren zu können, wurden Gemälde, Aquarelle und Grafiken, ein Glasbild, das jedoch bereits bei der Übergabe zerbrach, und eine Plastik überreicht.

Foto: oh/Schlossmuseum Braunschweig/ D. Polack-Chwalczyk

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