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Mit der Übergabe von zwölf LF-KatS, an das Land Niedersachsen hat das BBK die Verteilung von über 300 neuen Einsatzfahrzeugen fortgesetzt.

Mit der heutigen Übergabe von zwölf Löschfahrzeugen Katastrophenschutz (LF-KatS), zwei davon sind für die Braunschweiger Feuerwehr bestimmt, an das Land Niedersachsen hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Verteilung von über 300 neuen Einsatzfahrzeugen des Bundes als ergänzende Ausstattung an die Länder fortgesetzt.

Mit der Übergabe der Fahrzeuge kommt das BBK seinem gesetzmäßigen Auftrag zur ergänzenden Unterstützung des Brand- und Katastrophenschutzes der Länder nach.
Bei der feierlichen Übergabe in Braunschweig dankte Oberbürgermeister Ulrich Markurth im Beisein von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und BBK Präsident Christoph Unger den Verantwortlichen von Bund und Land, dass auch zwei dieser hochmodernen Fahrzeuge nach Braunschweig gekommen sind. “Wir alle haben ein Ziel: Wir wollen die Bevölkerung unseres Landes und unserer Stadt bestmöglich schützen”, sagte OB Markurth, denn in Niedersachsen, und auch in Braunschweig habe es in der Vergangenheit diverse Katastrophenlagen gegeben, etwa dramatische Hochwasserlagen und Waldbrände, so der OB weiter.
Die Stadt investiere weiter in gute Bedingungen für die Feuerwehr, sagte Markurth, und er nannte dabei insbesondere das neue Führungs- und Lagezentrum. Zugleich freue er sich über die heutige Unterstützung für den Katastrophenschutz. “Wir brauchen die bestmögliche Technik, um auf Unglücke und Katastrophen vorbereitet zu sein.
Stadtbrandmeister Ingo Schönbach freute sich insbesondere für die beiden Ortsfeuerwehren Innenstadt und Hondelage, bei denen die beiden Fahrzeuge untergestellt sein werden. Mit den beiden neuen Löschfahrzeugen würden zwei Fahrzeuge des erweiterten Katastrophenschutzes ersetzt, die schon vor Jahren aufgrund technischer Mängel ausgemustert wurden, erläuterte Schönbach.
Der Zivil- und Katastrophenschutz ist bei Unglücken, Naturkatastrophen oder kriegsähnlichen Zuständen zuständig. Es gelten folgende Regelungen: Wenn die Bevölkerung sich nicht mehr selbst helfen kann, greift das staatliche System des Zivil- und Katastrophenschutzes. Hierfür sieht das Grundgesetz verschiedene Zuständigkeiten vor. Der Bund hat die Aufgabe, die Bevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren zu schützen (“Zivilschutz”). Die Länder sind für den Schutz vor großen Unglücken und Katastrophen in Friedenszeiten zuständig (“Katastrophenschutz”). Zivil- und Katastrophenschutz zusammen bilden – trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten – ein sogenanntes “integriertes Hilfeleistungssystem”.
So auch in Braunschweig. Hier greifen die bereitgestellten Ressourcen vom Bund und dem Land Niedersachsen im Zivil- und Katastrophenschutz eng ineinander. So ist sichergestellt, dass schnellstmöglich die besten Einsatzkräfte vor Ort sind, um Hilfe zu leisten und die Bürgerinnen und Bürger in Braunschweig vor Gefahren aller Art zu schützen.
Im Zuge der steigenden Anforderungen an Einsatzkräfte und Material ist diese Generation von Einsatzfahrzeugen durch eine permanente Weiterentwicklung entstanden. Die Fahrzeuge erfüllen alle Voraussetzungen für einen modernen Bevölkerungsschutz.
 
Grundlage dafür ist die Ausstattung der neuen LF-KatS:
Die Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz verfügen über einen permanenten Allradantrieb, eine Watttiefe von 60 Zentimetern und ein automatisiertes Schaltgetriebe. Ausgestattet sind die Fahrzeuge mit einer eingebauten Fahrzeugpumpe mit einer Förderleistung von 2.000 Liter/min, einem Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Inhalt sowie der Normbeladung eines LF 20 KatS. Sie können somit beispielsweise auch eine Löschwasserförderung über eine Wegstrecke von 600 m sicherstellen. Hierfür sind unter anderem eine Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von über 1.500 Liter/min ausgestattet. Die 600 Meter B-Schläuche können teilweise während der Fahrt verlegt werden. Weiterhin sind die Fahrzeuge mit einem Lichtmast und einer Umfeldbeleuchtung, einem Stromerzeuger sowie Atemschutzgeräten ausgestattet. Die Fahrzeuge verfügen sowohl über ein analoges als auch ein digitales Fahrzeugfunkgerät und digitale Handfunksprechgeräte.
 
Foto: oh/Leo_65

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