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In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg entsteht ab 1900 eine Vielzahl gesellschafts-kritischer und neuer kultureller Strömungen.

In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg entsteht ab 1900 eine Vielzahl gesellschafts-kritischer und neuer kultureller Strömungen.

Lebensreformer, Naturapostel, literarische Zirkel und experimentelle Kunstformen stehen für einen Aufbruch in die Moderne. Auch das literarische Kabarett in Deutschland nimmt hier seine Anfänge, u. a. mit den „Elf Scharfrichtern“. In Berlin und vor allem in München entwickelt sich nach französischem Vorbild eine bunte, antibürgerliche Szene, die „Bohème“.
In ihrem neuen Programm „Es lebe die Bohème!“ zeigen Hans-W. Fechtel und Arndt
Gutzeit, wie gegen die Konventionen des Wilhelminischen Reiches angegangen wurde und sich ein vielgestaltiges Kulturleben entwickelte, an das die „Wilden 20er Jahre“ der Weimarer Republik nahtlos anknüpfen konnten. Zur Aufführung kommen Lieder, Texte und Gedichte u. a. von Ludwig Thoma, Frank Wedekind, Erich Mühsam, Joachim Ringelnatz, Klabund und Ernst Klotz. Ein unterhaltsamer und informativer Abend mit vielen Bezügen zu heutigen aktuellen Themen.
Veranstalter: Stadt Braunschweig, Fachbereich Kultur und Wissenschaft, Abt. Literatur und Musik.
Am Freitag, 21. Februar 2020, 19:30 Uhr in der Pfarrscheune Ölper, Kirchbergstraße 2.
Eintritt: Vorverkaufspreis bei telefonischer Reservierung 6 Euro, Abendkasse 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Infos und Reservierungen unter Tel. 470-48 62.

Foto: oh/Veranstalter

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