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Der Fachmann stimmt die Holzfeuerstätte auf den Wärmebedarf des Gebäudes ab, kümmert sich um das Zusammenspiel mit Lüftungsanlagen und um die Vernetzung mit anderen Wärmeerzeugern.
Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Zehendner

Moderne Holzfeuerstätten eignen sich besonders für gut gedämmte Gebäude

Bis 2050 soll der Gebäudebestand in der Europäischen Union (EU) dekarbonisiert sein. Das heißt: Die Gebäude sollen bis dahin ohne fossile Brennstoffe auskommen. Das Ziel ist nur zu erreichen, wenn durch Wärmeschutz und erneuerbare Energien die Heizenergieverbräuche im Gebäudebestand und im Neubau drastisch gesenkt werden. Gut gedämmte neue oder sanierte Gebäude benötigen regenerative, hocheffiziente und vernetzte Heiztechnik. Diese muss exakt auf den reduzierten Wärmebedarf des Hauses abgestimmt sein. Die Wärmeleistung heutiger Holzfeuerstätten wie Kachelöfen, Kaminöfen, Kamine oder Heizkamine lässt sich durch die richtige Dimensionierung und durch spezielle Speichertechniken auf den niedrigen Wärmebedarf moderner Gebäude zuschneiden. Ansprechpartner in der Region stehen auf der Seite www.kachelofenwelt.de, dem Infoportal der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK).

Im Fachhandel kann man sich über zeitgemäße Kachelofentechnologie informieren, die speziell für energieeffiziente Gebäude gut geeignet ist.
Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod

Speicher unterstützt Zentralheizung und Wasserbereitung

Öfen mit Speicheraufsätzen oder wärmespeichernden Ofenverkleidungen geben ihre Wärme gleichmäßig über lange Zeit ab. Besonders vorteilhaft sind Ofensysteme, die Feuer und Wasser für hohen Wärmekomfort verbinden. Wasserführende Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Pelletöfen sind mit einem Wasserwärmetauscher ausgestattet. Über diesen gibt der Ofen einen Teil seiner überschüssigen Wärme an das ihn durchströmende Wasser ab, das in einen zentralen Pufferspeicher geleitet wird. Von dort aus wird die Zentralheizung und die Brauchwarmwasserbereitung unterstützt: So erzeugt der Ofen neben der Wärme im Aufstellraum auch warmes Wasser für Küche und Bad sowie zum Heizen. Eine wasserführende Feuerstätte kann das Herzstück eines intelligent geregelten Hybrid-Heizsystems sein, bei dem regenerative und herkömmliche Energiequellen über den Pufferspeicher vernetzt sind. Intelligente Steuerungs- und Regeltechnik sorgt für einen flexiblen, bedarfsgerechten Energiemix, bei dem regenerative Energien Vorrang haben. Eine Holzfeuerung mit Wassertechnik unterstützt und entlastet die Hauptheizung. Richtig dimensioniert kann sie in einem hochgedämmten Haus – auch gemeinsam mit einer Solarthermie-Anlage – die alleinige Wärmeversorgung übernehmen.

Planung und Umsetzung durch den Fachmann

Eine Holzfeuerstätte für ein modernes Gebäude oder einen energetisch sanierten Altbau sollte vom Ofen- und Luftheizungsbauer geplant und realisiert werden. Der Fachmann stimmt das System auf den Wärmebedarf ab, kümmert sich um das Zusammenspiel mit Lüftungsanlagen und um die Vernetzung mit anderen Wärmeerzeugern. (djd)

 

Fotos: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod / djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Zehendner

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