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Die Stadtverwaltung schlägt vor, das BS-Mobil-Ticket zu erweitern.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, das BS-Mobil-Ticket zu erweitern.

Berechtigte Erwachsene, also etwa Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, die im Besitz eines gültigen Braunschweig-Passes sind, sollen künftig zu einem Preis von 17 Euro im Rahmen der zeitlichen Beschränkung den gesamten öffentlichen Nahverkehr in Braunschweig über das Angebot der Braunschweiger Verkehrs-GmbH hinaus nutzen können. Neu soll ein zusätzliches BS-Mobil-Ticket-Plus eingeführt werden, das keine zeitlichen Einschränkungen hat und 25 Euro kosten soll.
Bislang ist das BS-Mobil-Ticket für 15 Euro erhältlich und gilt montags bis freitags ab 8.30 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags ganztägig in den Bussen und Bahnen der BSVG. Künftig sollen die Regionalbuslinien sowie weitere Buslinien, die nicht von der BSVG betrieben werden, eingeschlossen sein (Einzelheiten siehe anhängende Beschlussvorlage 20-12642).
Zielgruppe des BS-Mobil-Ticket-Plus sind insbesondere so genannte “Aufstockerinnen und Aufstocker”, also Menschen, deren Lohn nicht für den Lebensunterhalt reicht und die darum zusätzlich Sozialleistungen erhalten. Sie sind bislang gezwungen, für Fahrten von und zum Arbeitsplatz vor 8.30 Uhr einen Fahrschein aus dem Regelsortiment zu erwerben. “Für diesen Personenkreis bietet das kostengünstige BS-Mobilticket nicht die gewünschte Unterstützung”, sagt Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast, die den Ratsgremien den Vorschlag unterbreitet. “Dies wollen wir ändern.”
Das BS-Mobil-Ticket für Schülerinnen und Schüler soll weiterhin zum Preis von 15 Euro angeboten werden.
Der Vorschlag wird am 6. Februar im Ausschuss für Soziales und Gesundheit vorberaten. Wenn ihm der Rat der Stadt am 18. Februar zustimmt, wird die Verwaltung entsprechende abschließende Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) führen.

Foto: clko

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