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Betretungsverbote in Heimen

Einrichtungen erarbeiten Besuchskonzepte.

Die derzeitige Regelung in der Verordnung des Landes Niedersachsen zum Schutz vor Neuinfektionen vom 17. April sieht in Paragraph 2a ein Betretungsverbot für Alten- und Pflegeheime vor. Allerdings sind Ausnahmen bei Vorliegen von Hygienekonzepten, die ausreichend Schutz von Bewohnern und Besuchern sicherstellen, durch die zuständige Gesundheitsbehörde möglich.

 

Derzeit erteilt die Stadt Braunschweig noch keine solchen Ausnahmegenehmigungen. Die Gefahrenabwehrleitung der Stadt hat sich mit den Braunschweiger Pflegeheimen dahingehend verständigt, dass bis zum 6. Mai durch die Einrichtungen entsprechende Besuchskonzepte erarbeitet werden. Diese wird das Gesundheitsamt prüfen und vor dem Hintergrund der Entwicklung der Fallzahlen in Braunschweig und insbesondere der Situation in den Heimen dann über die Möglichkeiten von Ausnahmen vom Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen entscheiden.

 

“Wir wissen, dass ein großer Wunsch sowohl der Bewohnerinnen und Bewohner als natürlich auch ihrer Angehörigen besteht, sich sehen zu können”, sagte Sozialdezernentin und Leiterin des Krisenstabes Dr. Christine Arbogast. “Für sie ist dies eine schwierige Zeit. Gleichwohl bitten wir um Verständnis, dass wir zum derzeitigen Zeitpunkt Besuche noch nicht zulassen. Dies dient insbesondere dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner. In einem Heim kann sich die Infektion leicht ausbreiten, so dass sie nicht mehr kontrollierbar ist. Das haben wir in anderen Städten gesehen. Das wollen wir unbedingt verhindern. Daher warten wir die Entwicklung zunächst ab und prüfen die entsprechenden Konzepte der Heime.”
Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de

Foto: oh/geralt

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