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Auch wenn vorläufige Ringschluss geschafft ist, entwickelt sich das Ringgleis dynamisch weiter.

Ausbau wird fortgesetzt – Neuer Flyer bietet kompakte Informationen.

Auch wenn vorläufige Ringschluss geschafft ist, entwickelt sich das Ringgleis dynamisch weiter: An dem bundesweit eimaligen Fuß- und Radweg auf oder nahe der Trasse des ehemaligen Industriebahngleises rund um die Stadt wird weiter geplant und gebaut. Aktuell ist mit dem Abschnitt Triftweg bis Ernst-Amme-Straße ein neuer Streckenabschnitt asphaltiert und vor einigen Tagen freigegeben worden. Damit ist ein weiterer Teil des zunehmend auch für den Alltagsverkehr wichtigen Weges unabhängig von der Witterung ganzjährig und deutlich komfortabler nutzbar.
Im Laufe des Jahres erhält dieser Abschnitt wie bereits weiter südlich noch eine gelbe Epoxidharzschicht. So wird die typische gelbliche Gestaltung, die sich in den Bereichen mit ungebundener Wegedecke als Markenzeichen des Ringgleises etabliert hat, in den asphaltierten Wegeabschnitten fortgesetzt. Dies dient nicht nur dem Wiedererkennungswert, sondern leistet auch einen kleinen Beitrag zu einem positiven Mikroklima, da die helle Farbe im Sommer als Reflektor dient und die Erwärmung der Umgebung verringert.
Die für den 16. Mai geplante Großveranstaltung zur Feier des vorläufigen, unter Nutzung von Alternativrouten erreichten Ringschlusses musste aus aktuellem Anlass abgesagt werden. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Der Verlauf des Ringgleises ist ausgeschildert und mit Logos markiert. Das Ringgleis wurde ins städtische Fahrradleitsystem eingebunden. Kompakte Informationen bietet ein neuer Flyer (im Anhang dieser Pressemitteilung), der aufwww.braunschweig.de/ringgleisheruntergeladen werden kann und in der Touristinfo erhältlich ist. Das Konzept der sich großer Beliebtheit erfreuenden  sogenannten Industriecontainer im westlichen Ringgebiet findet seine Fortsetzung im Norden des Ringgleises: Am Nordbahnhof werden noch in diesem Jahr weitere Stahlcontainer aufgestellt, die Braunschweigs Industriegeschichte ortsbezogen erlebbar machen und ein fester Bestandteil des Ringgleises geworden sind.
Auch der Ringgleisweg als solcher wird weiter ausgebaut. Damit reagiert die Stadt auf die Verkehrszählungen aus den letzten Jahren, die eine kontinuierlich steigende Frequentierung zeigen. Es ist für die nächsten Jahre geplant, dort, wo Flächen zur Verfügung stehen, weitere Aufenthaltsbereiche zu schaffen, wie an der Abtstraße bereits geschehen, und insbesondere das gesamte Westliche Ringgleis in Asphaltbauweise auszubauen. Zunächst soll damit im Herbst in den Bereichen Kälberwiese bis Broitzemer Straße sowie Ernst-Amme-Straße bis Celler Straße begonnen werden.
Davon losgelöst werden weitere Wegeanbindungen nach und nach hergestellt, z. B. in diesem Jahr zum Spielplatz Gabelsberger Straße. Andere Anbindungen, wie vom Franz-Frese-Weg aus, zwischen Friedhof bzw. Kleingärten und der im Betrieb befindlichen Gleisanlage, über den Brodweg bis hin zu dem geplanten Postgleisweg werden planerisch vorbereitet. Auch langfristigere Überlegungen, wie etwa über die Art der Trassenführung im Bereich der sogenannten Ringgleisschleife Ost, zwischen Helmstedter Straße und Georg-Westermann-Allee, wo es derzeit eine Alternativroute gibt, werden angestellt.
Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de

Foto: oh/MichaelGaida

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