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Die Stadt Braunschweig erfüllt weiterhin die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne, so dass der Titel weiterhin vergeben wurde.

Die Stadt Braunschweig erfüllt weiterhin die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne, so dass der Titel Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre an die Löwenstadt vergeben wurde.

Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2014 verliehen. Seitdem bauen die Akteure in der Stadt ihr Engagement stetig aus und entwickeln die Fairtrade-Stadt Braunschweig weiter.
 „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für das kontinuierliche Bemühen um eine nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Braunschweig“, freut sich Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. „Lokale Akteure aus Zivilgesellschaft, Handel und Verbänden arbeiten mit der Politik an einem gemeinsamen Ziel. Zusammen setzen wir uns weiterhin dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“
Neu ist ein für Braunschweig entworfenes Logo der Fairtrade-Town-Kampagne als ein gemeinsames und verbindendes Symbol für die vielfältigen Bemühungen und Aktivitäten für den Fairen Handel in der Stadt Braunschweig (siehe Anhang).
Vor sechs Jahren erhielt die Stadt Braunschweig von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel. Seitdem initiiert und koordiniert die eigens dafür gegründete Steuerungsgruppe die weitere Entwicklung Braunschweigs als Fairtrade-Stadt. In der Steuerungsgruppe stimmen sich die evangelische Kirche, der Arbeitsausschuss Innenstadt, der Arbeitsausschuss Tourismus, der DEHOGA, die Landesschulbehörde sowie der Verein Fair in Braunschweig e. V. mit der Stadtverwaltung ab und stoßen Aktivitäten an.
So hat sich zwischenzeitlich die Veranstaltungsreihe, die einmal jährlich im Rahmen der bundesweiten Aktion ‚Faire Woche‘ stattfindet, fest im Veranstaltungskalender der Stadt etabliert. Im Juni 2019 wurde die Neue Oberschule vom Verein TransFair e. V. als erste Schule in Braunschweig offiziell mit dem Titel Fairtrade-Schule ausgezeichnet, nachdem sie engagiert an der Erfüllung der vorgegebenen Kriterien gearbeitet und das Zertifizierungsprocedere durchlaufen hatte. Die ev.-luth. Landeskirche startete im Mai 2019 das Projekt ‚Faire Gemeinde‘, mit dem nachhaltiges und faires Handeln in den einzelnen Kirchengemeinden gestärkt werden soll.
Die Stadtverwaltung fördert unter anderem aus dem zum Haushaltsjahr 2018 aufgelegten Fairtrade-Fonds entsprechende Einzelprojekte. Beispielsweise wurde die Realisierung einer Vortragsveranstaltung über die Kaffeeproduktion in Uganda sowie die Hauptveranstaltung auf dem Kohlmarkt der Veranstaltungsreihe anlässlich der Fairen Woche unterstützt. Auch die Produktion einer wetterfesten Ausführung der Ausstellung ‚Fair statt Fast – neue Wege der Modeindustrie‘ wurde gefördert. Zudem wurden fair gehandelte T-Shirts für Schulveranstaltungen mit Unterstützung aus dem Fonds angeschafft.

Stichwort: Fairtrade
Fairtrade steht für soziale Gerechtigkeit sowie faire Ökonomie und Ökologie bei Rohstoffverarbeitung und Produktion und unterstützt so die Produzenten in den Entwicklungsländern. Bei Produkten mit dem Fairtrade- und anderen Siegeln haben Verbraucher die Gewissheit, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigten durch Fairtrade-Preise und -Prämien verbessert werden. Außerdem sind Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten.
Braunschweig ist eine von 682 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern.
Weitere Informationen zum Thema und zur Arbeit der Steuerungsgruppe sind im Internet unterhttp://www.braunschweig.de/fairtradezu finden.
Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de
 
Abb.: OH/Veranstalter
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