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Die Ausstellung "The Haukohl Family Collection“ im Haus am Löwenwall, Steintorwall 14 ist bis zum 27. September zu sehen.

Das “Licht der Medici” kann strahlen: Das Städtische Museum Braunschweig öffnet wie angekündigt heute wieder seine Türen für Besucher und zeigt die Ausstellung „Im Licht der Medici – Kunst des Barock aus Florenz.

The Haukohl Family Collection“ im Haus am Löwenwall, Steintorwall 14. Die Ausstellung ist bis zum 27. September zu sehen.

“Es war schon ein wenig gespenstisch”, so Museumsdirektor Dr. Peter Joch. “Gerade als die Ausstellung perfekt bis aufs ‚I-Tüpfelchen‘ eingerichtet war, mussten wir das Haus zwei Tage vor der feierlichen Eröffnung schließen. Jetzt freuen wir uns sehr, dass das Licht der Medici so richtig Strahlkraft entwickeln kann, dass die wunderbare, sinnliche Kunst der Florentiner viele Menschen begeistern kann. Für die Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln im Haus ist natürlich gesorgt.”
Einen ersten Einblick in die Ausstellung vermittelt ein Film mit einer digitalen Kurz-Führung mit Museumsdirektor Joch unterhttps://youtu.be/CdvfNiZOPVw. Das angekündigte Rahmenprogramm kann vorerst nicht wie geplant stattfinden.
Die Haukohl Family Collection ist die wohl weltweit bedeutendste Privatsammlung von Barockkunst aus Florenz. Die thematische Palette der Sammlung mit Meistern des 17. und 18. Jahrhunderts reicht von erhabenen religiösen Motiven bis zum tänzerischen Harlekin. Die Sammlung wurde durch Sir Mark Fehrs Haukohl, den Leiter des Haukohl Family Office aufgebaut. Sir Mark gilt als anerkannter Experte auf dem Gebiet der italienischen Barockmalerei. Er ist unter anderem Mitbegründer des Projekts „The Medici Archive“ in Florenz.

Florenz war seit dem 15. Jahrhundert eng mit der Geschichte der Medici verknüpft. Die Herrscher aus diesem legendären Geschlecht förderten die Künste und ließen die Stadt zu einem kulturellen Zentrum von Weltrang werden. Berühmt ist vor allem die florentinische Renaissance, die von Künstlern wie beispielsweise Michelangelo oder Sandro Botticelli zur Blüte gebracht wurde.
Die Haukohl Family Collection zeigt, dass auch zur Zeit des Barock die Medici-Stadt ein inspirierender Ort für die Künste war. In der Ausstellung zeigen Leihgaben aus dem Musée national d‘histoire et d’art Luxembourg (MNHA) als “Kontrastprogramm” beispielhaft den künstlerischen Geist anderer italienischer Regionen der Zeit auf. Das Luxemburger Nationalmuseum ist auch Kooperationspartner des Städtischen Museums Braunschweig bei der Vermittlung und Organisation der Ausstellung. Bislang gezeigt wurde die Haukohl Family Collection unter anderem im Schaezlerpalais in Augsburg und im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Das Städtische Museum Braunschweig ist seit jeher ein Ort der Begegnung mit internationalen Kulturen. In der Gemäldegalerie finden sich sehr viele Bezüge zum klassischen Kunstland Italien. Daran knüpft die Ausstellung „Im Licht der Medici – Kunst des Barock aus Florenz“ an. Sie entspricht dem Ruf des Städtischen Museums Braunschweig als eines lebendigen Forums von Epochen und internationalen künstlerischen „Links“.

Das Städtische Museum, Haus am Löwenwall, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt fünf Euro für Erwachsene, Ermäßigung (für Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentner sowie Inhaber des „Braunschweig Passes“) 2,50 Euro. Kinder von sechs bis 16 Jahren zahlen zwei Euro. Schulklassen und Kinder bis sechs Jahren haben im Städtischen Museum freien Eintritt. Mitglieder der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e.V. sowie Ehrenamtliche des Städtischen Museums Braunschweig haben freien Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.
Das Städtische Museum nimmt teil an der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie ermöglicht einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs. Die Museumscard kostet 22 Euro und ist auch im Städtischen Museum erhältlich. Alle Infos unter www.braunschweig.de/museumscard.

Foto: oh/Tom Lucas/MNHA Luxembourg

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