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Verkehrskontrolle von Radfahrern

Polizeibeamte kontrollierten über mehrere Stunden und beobachteten zum Teil gefährliche Situationen

Im Bereich des Hauptbahnhofs sowie an der Hamburger Straße waren jeweils sechs beziehungsweise sieben Polizeibeamte von der Fahrradstaffel und von der Polizeistation Heidberg im Einsatz. Gut sichtbar und in Uniform beobachteten sie den dortigen Fahrradverkehr.
Hierbei stellten sie zum einen fest, dass sich nicht alle Fahrräder in einem verkehrssicheren Zustand befanden und mussten daher 14-mal sogar die Weiterfahrt untersagen.
Zum anderen zeigten sich die Polizisten erstaunt über das Verhalten der Radfahrer. Vor den Augen der Beamten missachteten rund 40 Fahrradfahrer die Rotlicht-zeigenden Ampeln, in sechs Fällen war die Ampel schon länger als eine Sekunde auf Rot geschaltet, was ein erhöhtes Bußgeld nach sich zieht.
In einem Fall fuhr ein Fahrradfahrer so spät in den Kreuzungsbereich ein, dass die Ampel des Querverkehrs bereits grünes Licht zeigte. Nur durch eine Notbremsung konnte ein Unfall gerade noch rechtzeitig verhindert werden.
Aber auch ihr Handy hielten einige Radler trotz der deutlichen Präsenz der Polizisten während der Fahrt in der Hand und liefen Gefahr, dem Straßenverkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit schenken zu können.
Die Kontrollen werden in auch in Zukunft in unregelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet fortgeführt werden. Weil Fahrradfahrer einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, schwere Verletzungen bei Verkehrsunfällen davonzutragen, ist es unser Ziel, die Verkehrssicherheit besonders in diesem Bereich zu erhöhen.

Foto: oh/markusspiske

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