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Am 2.7.2020 wurde der Verein Heinrich Büssing - Technik und Geschichte e.V. fünf Jahre alt.

Mitglieder des Vereins HBTG e.V., links der 2. Vorsitzende Hans-Ludwig Sämann und Vereinsmitglied Olaf Kolla, bei der Begutachtung der Reinigung am 23.07.2020.

Am 2.7.2020 wurde der Verein Heinrich Büssing – Technik und Geschichte e.V. fünf Jahre alt. Dies wurde zum Anlass genommen sich bei der TU Braunschweig die Reinigung der wenig ansehnlich gewordenen Gedenktafeln für den Braunschweiger Nutzfahrzeug-Pionier Heinrich Büssing zu initiieren.

 
Die TU Braunschweig, an deren Gebäude in der Straße Langer Kamp 6 sich die Tafeln befinden, übernahm die Kosten für die Aktion.
Dafür möchte sich der Verein bei der TU Braunschweig recht herzlich bedanken, sowie auch an den vielen fleißenden Helfern bei der Arbeit und Vorbereitung dieser Reinigung.
Die große Tafel wurde als wesentlicher Teil einer Gedenkstätte 1953 zum 50. Werksjubiläum zu Ehren des Nutzfahrzeug-Pioniers Heinrich Büssing von den Büssing-Werken in der nord/westlichen Ecke des Stammwerkes an der Kreuzung Wolfenbütteler Str. und der damaligen Elmstraße errichtet. Die Einweihungsfeierlichkeiten müssen ein großes gesellschftliches Ereignis gewesen sein, Honorationen aus Stadt und Land und selbst der Bundesverkehrsminister Herr Seebohm (gleichzeitig IHK-Präsident von Braunschweig) hielten eine Ansprache.
Die Zuhörerschaft aus Büssing-Mitarbeitern, geladenen Gäste und interessierten Bürgern, füllte den gesamten Kreuzungsbereich, der extra für den Verkehr gesperrt wurde.
Im Zuge des Ausbaus der Kreuzung Wolfenbütteler Str. und der nun in Heinrich-Büssing-Ring umbenannten Elmstraße wurde dann auch die Fläche der Gedenkstätte benötigt, die Gedenktafel abgebaut. Mittlerweile waren die Werksanlagen nach Salzgitter verlegt worden und Büssing in MAN aufgegangen. Somit bestand kein Interesse mehr an einer Neuerrichtung der Gedenkstätte. Die Gedenktafel wurde mit einer zusätzlichen Erläuterungstafel an die TU Braunschweig übergeben, an deren Vorläufer Collegium Carolinum Heinrich Büssing als Gasthörer die Grundlagen für seine herausragenden Konstrukteurstätigkeiten erworben hatte. Heinrich Büssing selbst hat Zeit seines Lebens die Techn. Hochschule Braunschweig stark gefördert, sie verlieh ihm schließlich die Ehrendoktorwürde. Die Stadt Braunschweig machte Heinrich Büssing als verdienten Industriellen, dessen Fahrzeuge den Braunschweiger Burglöwen als Firmenzeichen auf der Front in die ganze Welt trugen, zum Ehrenbürger.
Die TU Braunschweig wählte das Institut für Fahrzeugkunde im Langer Kamp als neuen Standort für die Tafeln.
Dort wurden sie nun am vergangenen Donnerstag in einer aufwändigen Aktion von einer Spezialfirma gereinigt.
Der Verein Heinrich Büssing-Technik und Geschichte e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an die Vita und das technische Erbe des genialen Konstrukteurs Heinrich Büssing wach zu halten.
Unter www.buessing-verein.deist der Verein im Internet vertreten. Kontakt kann über die Mailadresse info@buessing-verein.deerfolgen. Dort können sich Interessierte an den Verein wenden oder auch mit weiteren Informationen oder Materialien zum Erinnern an den bedeutenden Konstrukteur Heinrich Büssing  und der Büssing-Werke beitragen.

Am 2.7.2020 wurde der Verein Heinrich Büssing - Technik und Geschichte e.V. fünf Jahre alt.

Gereinigte Gedenktafel Heinrich Büssing.

Am 2.7.2020 wurde der Verein Heinrich Büssing - Technik und Geschichte e.V. fünf Jahre alt.

Natürlich waren die Mitglieder des Vereins mit einem Erzeugnis aus dem Hause Büssing zur Reinigung angereist. 


Foto:
oh/HBTG e.V. Winnig.JPG

Foto:oh/HBTGe.V..
Foto: oh/HBTG e.V.
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