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Mit der Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ wollte der SoVD auf die Straßen gehen und die Bekämpfung von Armut ins Visier nehmen.

SoVD startet digitale Kampagne gegen Armut.

Mit der landesweit angelegten Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ wollte der SoVD in Niedersachsen ab Ende März auf die Straßen gehen und die Bekämpfung von Armut ins Visier nehmen. Doch dann kam die Corona-Krise dazwischen und alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Dabei haben die Auswirkungen der Pandemie viele Probleme sogar noch verschärft. Die Lösung: Niedersachsens größter Sozialverband bringt seine Kampagne jetzt digital auf Facebook & Co. an den Start. Die Armut in all ihren Facetten ist ein Thema, das den SoVD in Niedersachsen in den vergangenen Jahren immer mehr beschäftigt. „Armut grenzt aus – und das ist das Gegenteil von dem, wofür wir als SoVD in Niedersachsen stehen“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. „Darum steht die Bekämpfung von Armut für uns heute an allererster Stelle.“
 
Mit seiner Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ will Niedersachsens größter Sozialverband den Finger in die Wunde legen und die Probleme in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Wir machen deutlich, dass das Thema nicht warten kann, und bauen den nötigen Druck auf die Politik auf, die hier aus unserer Sicht immer noch viel zu wenig tut“, so der SoVDLandeschef weiter. Der offizielle Startschuss sollte ursprünglich Ende März fallen – doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. „Dabei zeigt sich die Dringlichkeit unserer Kampagne gerade jetzt umso deutlicher, weil das Thema Armut aufgrund der Pandemie noch viel mehr Menschen betrifft“, betont Sackarendt.
 
Darum lässt der SoVD auch nicht locker und bringt den Stein jetzt kurzerhand auf digitalen Wegen ins Rollen. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Kampagnen-Webseitewww.armutsschatten.de. Dort und auf der Facebook-Seitewww.facebook.com/sovdndswird es Videos, Erklärfilme und weitere Informationen rund um das Thema geben. „Wir machen deutlich, dass das Thema wirklich jeden etwas angeht“, erklärt Sackarendt. „Die Corona-Krise ändert nichts an unseren Forderungen und Zielen“, stellt Sackarendt klar. „Wir haben nur die Mittel angepasst und kämpfen mit voller Kraft weiter.“ Ergänzt wird die Digitalkampagne durch kleinere öffentliche Veranstaltungen – sofern dies die derzeitigen Bedingungen zulassen.
 
Foto:oh/Veranstalter
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