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Regionales Netzwerk geht online- Bundesweites Arbeitstreffen in virtuellen Raum verlegt.

Regionales Netzwerk geht online- Bundesweites Arbeitstreffen “Umgang mit individuellen Gefährdungssachverhalten” in virtuellen Raum verlegt.

Gewalterfahrung im häuslichen Bereich ist für viele Menschen noch immer Bestandteil ihres Lebens – auch in der Region Braunschweig. Passend zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen geht die interdisziplinäre Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt (iKOST HG) mit ihrem Internetauftritt “online”. (www.ikost-hg.de)
2018 wurde die iKOST HG für die Region Braunschweig gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von 51 fachlichen Organisationen, Institutionen und Einrichtungen, die in unterschiedlicher Weise mit dem komplexen Thema häuslicher Gewalt konfrontiert sind.

“Mit dem Internetauftritt soll die iKOST HG ein Gesicht in der digitalen Welt bekommen, um weitere Synergieeffekte zu schaffen, die es ermöglichen, die gemeinsame Intervention gegen häusliche Gewalt sowie Maßnahmen und Vernetzungsstrukturen für die Region Braunschweig fortzuentwickeln und neue Impulse für Verbesserungen zu initiieren”, so Frank Hellwig, Geschäftsführer der IKOST HG.

Ein Projekt der Koordinierungsstelle ist u.a. der Aufbau eines strukturierten flächendeckenden und einheitlichen interdisziplinären Fall- und Hochrisikomanagements. Mit der Forderung nach flächendeckender Täterberatung und der Initiierung von Fortbildungen für die ersten Ansprechpersonen in Interventionsstellen aus Polizei-, Schul-und Sozialwesen, sollen für die Region Braunschweig einheitliche Standards geschaffen werden.

In diesem Zusammenhang richtet die Polizeidirektion Braunschweig gemeinsam mit dem LKA Niedersachsen ein bundesweites Arbeitstreffen aus, das heute und morgen per Videokonferenz unter Beteiligung aller Bundesländer sowie Österreich und der Schweiz durchgeführt wird. Die Wichtigkeit der Thematik ließ keinen Aufschub zu und wurde daher in den digitalen Raum verlagert.

Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen und den Erfahrungen, die bereits im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit bei der Bearbeitung und Bewertung von Gefährdungslagen in Folge von Gewalteskalationen (z.B. nach Häuslicher Gewalt, Stalking, bei Gewalt im Namen der Ehre) gemacht werden konnten, werden die Ergebnisse und Erfahrungen der Tagung auch in die Arbeit der iKOST HG mit einfließen.
Polizeivizepräsident Roger Fladung äußert sich in einem Video auf facebook zum Thema Häusliche Gewalt/iKOST: https://bit.ly/3nUu6nR

Foto: oh/ninocare

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