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Die Polizei nahm die Ermittlungen gegen drei Personen auf, nachdem sie in einer Wohnung Betäubungsmittel gefunden haben.

Die Polizei nahm die Ermittlungen gegen drei Personen auf, nachdem sie in einer Wohnung Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie Bargeld aufgefunden haben.

Am Mittwochnachmittag wurde die Polizei wegen lauter und störender Musik in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Bereits im Hausflur des Wohnhauses nahmen die Beamten nicht nur die gemeldete Musik, sondern auch einen Geruch wahr, dem sie dem Betäubungsmittel Marihuana zuschrieben. Als die Wohnungstür, von der die Ruhestörung ausging, geöffnet wurde, verstärkte sich ebenfalls der Marihuana-Geruch.
Somit wurde der 29-jährige Wohnungsinhaber nicht nur mit der Beschwerde bezüglich der Ruhestörung konfrontiert, sondern auch mit dem Verdacht, dass sich illegale Drogen in seiner Wohnung befinden könnten.
Im Rahmen einer Durchsuchung, bei der auch ein Spezialhund der Polizei eingesetzt wurde, stellten die Polizisten unter anderem verschiedene Drogen, Tabletten und einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher.
Gegen den Wohnungsinhaber leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Handels mit einer nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln ein.
Es stellte sich heraus, dass sich in der Wohnung drei weitere Personen im Alter von 21 bis 42 Jahren befanden. Zwei von ihnen hatten ebenfalls Drogen bei sich und müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Weil die vier in der Wohnung angetroffenen Personen aus vier verschiedenen Haushalten stammten, fertigten die Polizeibeamten zusätzlich jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Foto: clko

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