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Am 19. Januar und am gestrigen 10. Februar haben Ermittler vier Wohnung wegen Störung des öffentlichen Friedens durchsucht.

Während der Durchsuchungen wurden zahlreiche Computer, Laptops, Handys und Speichermedien mitgenommen. Nach einer ersten Bewertung der Asservate kann der Tatverdacht erhärtet werden. Die Auswertung der Asservate dauert an.

Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung, der Staatsanwaltschaft Göttingen und der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig, geht hervor, dass am 19. Januar und am gestrigen 10. Februar  Ermittler des Fachkommissariats Cybercrime der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig gemeinsam mit verschiedenen Ermittlungseinheiten aus anderen Bundesländern im Auftrag der Staatsanwaltschaft Göttingen – Zentralstelle Cybercrime – vier Wohnung in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, Bedrohung, Ausspähens von Daten und übler Nachrede durchsucht haben.

An den Einsatzmaßnahmen waren Einsatzkräfte aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beteiligt.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt seit Mitte August 2021 gemeinsam mit den Ermittlern der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig – Fachkommissariat Cybercrime – ein Ermittlungsverfahren gegen die verantwortlichen Täter. Die Durchsuchungen sind das Ergebnis zu den Ermittlungen rund um den Missbrauch von Schüler-Accounts der Schulplattform IServ. Mitte August 2021 hatten die Täter Amokläufe, Bombendrohungen, Morddrohungen und weitere „üble Nachrichten“ über angegriffene Accounts von Schülern verschickt. Diese Nachrichten wurden an über 31 Schulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Baden-Württemberg gesendet. Dabei wurden die Accounts mehrerer hundert Schülern übernommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ist deutlich geworden, dass der Server der Schulplattform IServ nicht die IT-Schwachstelle darstellte.

Foto: oh/pixabay

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