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Zum ersten Mal veranstaltet die Polizeidirektion Braunschweig zusammen mit der Polizeiakademie Niedersachsen in Braunschweig eine Bundesfachtagung.

Gruppenfoto aller Teilnehmenden.

Zum ersten Mal veranstaltet die Polizeidirektion Braunschweig zusammen mit der Polizeiakademie Niedersachsen in Braunschweig vom 31. Mai bis zum 3. Juni eine Bundesfachtagung „Fahrradeinheiten der Polizei“.

Das Fahrrad entwickelt sich immer mehr und besonders in Städten zu einem immer beliebteren Verkehrsmittel. Leider steigt damit auch die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrenden. Dies gilt es zu minimieren. Darüber hinaus hat das Fahrradals Einsatzmittel eine lange Tradition in der Geschichte der Polizei und wird in den vergangenen Jahren, im Rahmen der Mobilitätsveränderung in Deutschland, wieder
vermehrt auch bei der Polizei eingesetzt. Ziel der Veranstaltung war, den Mitgliedern der Fahrradeinheiten aus 13 Länderpolizeien und Expertinnen und Experten aus Forschung und Politik ein Forum zum Vernetzen, zum fachlichen Austausch sowie zur Fortbildung zu bieten. Neben Fachbeiträgen von Expertinnen und Experten fand auch eine Kontrollaktion im Braunschweiger Stadtgebiet statt. Mit rund 40 Kolleginnen und Kollegen und dem Infomobil der Polizei wurde auf dem Schlossplatz rund um das Thema Fahrrad und Fahrradstaffeln informiert. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden zusammen mit der Braunschweiger Fahrradstaffel an Schwerpunkten in Braunschweig Kontrollen durchführen. Hier wurden innerhalb von rund eineinhalb Stunden 80 Verstöße festgestellt.

In seiner Grußbotschaft hob der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hervor: „Die Fahrradstaffeln sind ein wichtiger Teil unserer Polizei, die den Radfahrenden auf Augenhöhe begegnen. Sie sind außerdem ein wichtiges Bindeglied
zwischen Fußstreifen und den klassischen Streifenfahrten. Von der Verkehrsunfallprävention bis zur Begleitung von Großveranstaltungen – die
Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Akzeptanz, Perspektivwechsel und Bürgernähe sind nur einige der Kernkompetenzen einer Fahrradstaffel. Und durch den veränderten Blickwinkel können Optimierungsbedarfe im Straßenverkehr besser wahrgenommen und umgesetzt werden. Das macht die Fahrradstaffeln zu einer mittlerweile unverzichtbaren Einheit innerhalb der Polizei Niedersachsen.“

Der Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig Michael Pientka ergänzte: „Das Braunschweiger Land ist eine von Mobilität geprägte Region, nicht zuletzt durch die hier ansässigen weltweit agierenden Unternehmen und die zukunftsweisende Forschung. Die sich rasant entwickelnden Veränderungen in der Mobilität, hier mit besonderem Blick auf die technische Entwicklung von E-Bikes und E-Scootern, hat dazu geführt, dass auch die Polizei sich auf diese Veränderungen eingestellt hat. Auch aus diesem Grund wurde in der Polizei Braunschweig schon vor einigen Jahren eine Fahrradstaffel eingerichtet und in der Aufgabenwahrnehmung und Ausstattung professionalisiert.“
Herr Carsten Rose, Präsident der Polizeiakademie Niedersachsen führt weiter aus: „Diese Bundesfachtagung hat entscheidend zum Wissenstransfer der Fahrradeinheiten aus 13 Ländern beigetragen. Alle Teilnehmenden profitieren so von den bisher mit diesem noch jungen Instrument gewonnenen unterschiedlichen Erfahrungen. Das Einsatzmittel Fahrrad kann damit zukünftig noch zielgerichteter auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Niedersachsen eingesetzt werden.“

Zum ersten Mal veranstaltet die Polizeidirektion Braunschweig zusammen mit der Polizeiakademie Niedersachsen in Braunschweig eine Bundesfachtagung.

v.l.: Polizeipräsident Michael Pientka; Uwe Albers, Polizeiakademie Niedersachsen; Julia Semper, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport; Andreas Hürtler, Polizeidirektion Braunschweig; Carsten Ströver, Polizeiakademie Niedersachsen; Polizeivizepräsident Roger Fladung.

Fotos: oh/Polizei

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