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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat seine Kampagne „Gemeinsam gegen einsam“ ins Leben gerufen.

(von links nach rechts) Wolfgang Neltner, Kai Bursie, Reiner Knoll (alle SoVD Braunschweig).

SoVD Braunschweig hat Tag gegen Einsamkeit veranstaltet

Braunschweig. Jeder zehnte Mensch in Deutschland fühlt sich einsam. Die Corona-Pandemie hat das noch einmal deutlich verschärft. Betroffen sind dabei jedoch nicht nur Ältere, Pflegebedürftige oder Menschen mit Behinderung, sondern immer öfter auch Jugendliche. Um den Fokus auf diese Problematik zu lenken, hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine Kampagne „Gemeinsam gegen einsam“ ins Leben gerufen. Unter dem Dach dieser Kampagne hat der SoVD in Braunschweig am Sonntag, den 11. September, einen Tag gegen Einsamkeit veranstaltet.

Der SoVD-Kreisverband Braunschweig hatte alle mehr als 6.000 Mitglieder zu diesem Tag in das Begegnungszentrum Stadtpark eingeladen, 362 Personen sind der Einladung ab 12 Uhr gefolgt. Auch befreundete Vereine und Organisationen nahmen an der Veranstaltung teil. Die sechs Ortsverbände in Braunschweig stellten sich vor und gingen in den Dialog mit den Mitgliedern. Auch die Berater des SoVD halfen bei Fragen zu sozialrechtlichen Problemen. Grillgut und Salate sorgten für das leibliche wohl. Der Fanfarenzug der Feuerwehr Salzgitter sorgte für musikalische Unterhaltung. Gegen 18 Uhr sind dann die letzten Gäste gegangen. „Wir haben viele interessante Gespräche geführt und werden zu so einem Tag auch das nächste Jahr wieder einladen“, sagte Reiner Knoll, 1. Kreisvorsitzender des SoVD in Braunschweig, nach der Veranstaltung.
Mit mehr als 6.000 Mitgliedern in Braunschweig ist der SoVD-Kreisverband Braunschweig der große Sozialverband der Stadt. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In dem Beratungszentrum am Bäckerklint 8 steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Existenzsicherung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kompetent zur Seite und vertritt sie gegenüber Behörden und vor den Sozialgerichten.

Foto: oh/Florian Kleinschmidt

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