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Das Braunschweig International Film Festival (BIFF) startet mit einer Rekordsumme von 67.000 Euro Preisgeld in seine 36. Ausgabe.

In wenigen Tagen ist es endlich soweit und das Braunschweig International Film Festival (BIFF) startet mit einer Rekordsumme von 67.000 Euro Preisgeld in seine 36. Ausgabe.

Für die Auswahl der diesjährigen Gewinnerfilme und den dahinterstehenden Filmschaffenden hat das Festival – in diesem Jahr 25 Juror:innen für die sieben Jurypreise gewinnen können.

Alle Jahre wieder: Vorfreude auf eine Woche Filmgenuss

Der Sommer geht, das 36. BIFF kommt: Vom 7. bis zum 13. November 2022 können es sich Filmliebhabende wieder in den Kinosälen der Löwenstadt gemütlich machen. In diesem Jahr bietet das facettenreiche Festivalprogramm insgesamt 246 Lang- und Kurzfilme, mehrere Filmkonzerte, spannende Talks und weitere außergewöhnliche Sonderveranstaltungen – unter anderem in der St. Michaeliskirche, dem Staatstheater Braunschweig, und weiteren Spielstätten. Einige der gezeigten Filme sollen nicht nur das Publikum begeistern, sondern gehen zeitgleich auch um einen oder mehrere der zehn begehrten Filmpreise ins Rennen.
Damit am Festivalsamstag, den 12. November 2022 bei der Preisverleihung im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig die Gewinner:innen gebührend gefeiert werden können, müssen die diesjährigen Jurys zuvor diese festlegen.

„Auch wenn der Filmgenuss und das Kinoerlebnis im Vordergrund stehen, stellen die zehn Filmpreise – die wir im Rahmen unseres Festivals vergeben werden – eine essentielle und unverzichtbare Konstante dar. Die Unterstützung von Filmschaffenden ist besonders in den aktuellen Zeiten wichtiger denn je und für uns als Veranstaltende des Festivals eine große Herzensangelegenheit. Die Preise bieten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem auch Sichtbarkeit und Wertschätzung von aufstrebenden Filmschaffenden“, betont Karina Gauerhof, eine der beiden Festivalleiterinnen und Leiterin des Programms. „Daher legen wir auch bei der alljährlichen Zusammenstellung der Jurys viel Wert auf Fachexpertise und verschiedene Blickwinkel, um so immer wieder aufs Neue die bestmöglichen Konstellationen für die jeweiligen Jurypreise unseres Festivals zusammenzustellen“, fügt sie hinzu.

Ausgezeichnet: Volkswagen Financial Services Filmpreis

Bereits seit 2018 wird der „Volkswagen Financial Services Filmpreis“ verliehen, der mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert ist. Dieses wird vom Hauptsponsor Volkswagen Financial Services (VWFS) gesponsert. Die diesjährige Jury besteht aus Maik Schöttke, Verantwortlicher für das Mediacenter des Hauptsponsors Volkswagen Financial Services, Alik Shpilyuk, Künstlerischer Direktor der ukrainischen Filmakademie und Programmberater des Odesa International Film Festivals und Anna Kazejak, Mitglied der polnischen und der europäischen Filmakademie und Regisseurin des Films FUCKING BORNHOLM, der beim 36. BIFF zu sehen sein wird.

Region- und Nachwuchsförderung: „Heimspiel Preis“ und „Braunschweiger Filmpreis“

In diesem Jahr wird der „Heimspiel Preis“ für den besten Film mit regionalem Bezug, zum ersten Mal von vier Braunschweiger Kommunikationsagenturen gesponsert. Call The Dude GmbH, eventives, KreativRausch und wehyve haben sich zusammengetan, um die regionale Filmszene mit einem Preisgeld von 2.500 Euro zu unterstützen. Die kürende Jury besteht in diesem Jahr aus Franziska Stünkel, Drehbuchautorin, Fotografin und Regisseurin des Films NAHSCHUSS, Cornelia Köhler, Autorin, Moderatorin und WIFT Germany Vorstandsmitglied und Anna Deileke, Veranstaltungsplanerin des Hallenbad Kulturzentrums in Wolfsburg.
Der „Braunschweiger Filmpreis“, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, wird seit 2018 von den Braunschweiger Filmfreunden für die/den beste:n deutschsprachige:n Nachwuchsschauspieler:in vergeben. Über die/den Gewinner:in des Preises entscheiden Klaus Buhlmann, einer der Preisstifter, Sabine Weimann vom Bundesverband Casting sowie die gebürtige Braunschweigerin und Schauspielerin Bibiana Beglau.

Nachhaltig beeindruckend: „Green Horizons Award“

Seit 2018 wird der „Green Horizons Award“, gestiftet von AGIMUS, ALBA Braunschweig, HOFFMANN Maschinen- und Apparatebau und oeding print., für den besten Film der gleichnamigen Nachhaltigkeitsreihe verliehen. Die diesjährige Jury besteht aus Natalie Lettenewitsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin mit Forschungsarbeit zum Naturdokumentarfilm, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Leiter des Lehrstuhls für Abfall- und Ressourcenwirtschaft an der TU Braunschweig und Mitglied des Ökoinstitut e.V. und María Vallecillos Soldado, Zuständige des Filmwettbewerb beim NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg.
Der Queere Filmpreis „ECHT“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen, mit diesem möchte das BIFF in Kooperation mit dem Verein für sexuelle Emanzipation e.V. lesbisches, bisexuelles, schwules, trans*, inter und queeres Filmschaffen auszeichnen. Die Jury dafür bilden Kai S. Pieck, preisgekrönter Regisseur und Autor und Initiator der Initiative Queer Media Society, die Schauspielerin Nadine Wrietz und Robin Ivy Osterkamp Referent:in für trans* und nicht-binäre Themen in der Landesfachstelle Trans* des Queeren Netzwerk Niedersachsen. Der Jurypreis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird vom VSE e.V. gestiftet, finanziert mit Mitteln des Queeren Netzwerkes Niedersachsen.

Von Frauen – Für Frauen: Die TILDA

Seit drei Jahren wird „Die TILDA“ nun schon an den besten Film einer Regisseurin verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis, den 75 Stifterinnen ermöglichen, ist nach wie vor relevant. Er soll filmschaffenden Frauen eine Plattform bieten und mehr Sichtbarkeit für diese schaffen. Und das in allen Facetten – sowohl was das Genre, die Art des Erzählens und die erzählten Geschichten, sowie die Regisseurinnen selbst betrifft, denn der international ausgeschriebene Regiepreis richtet sich an Frauen jeglicher Herkunft und sexueller Orientierung. Besonders Regisseurinnen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, sollen durch Auszeichnungen wie diese ermutigt, unterstützt und in ihrem Schaffen bestärkt werden. Die diesjährige Jury setzt sich aus den beiden Preisstifterinnen Prof. Dr. Sabine Brombach und Dr. Gabriele Heinen-Kljaji
, sowie Sophie Brakemeier, Filmkritikerin des feministischen Filmmagazins FILMLÖWIN und Verena Gräfe-Höft, Produzentin und Gründerin von JUNAFILM und Mitbegründerin von WIFT Hamburg, zusammen.

Internationaler Nachwuchs: Deutsch-Französischer Jugendpreis KINEMA

Unterstützt vom Regisseur und Juryvorsitzenden Gordian Maugg, werden auch in diesem Jahr wieder sechs Schüler:innen zwischen 16 und 18 Jahren aus der Normandie und aus Niedersachsen, den besten deutsch- oder französischsprachigen Film mit dem Jugendpreis „KINEMA“ auszeichnen. Dieser soll vor allem den Dialog, das Interesse an der jeweiligen Filmkultur und junge Regisseur:innen aus beiden Ländern fördern. Das Preisgeld in Höhe von 2.500€ geht an die Regie. Der Wettbewerb wird unterstützt vom Land Niedersachsen, Deutsch-Französische Jugendwerk, Institut français, Académie de Rouen, Kinema e.V. und von der Friedrich E. W. Walz-Stiftung.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen sowie alle Informationen und Updates zum kommenden 36. Braunschweig International Film Festival gibt es auf der offiziellen Webseite des Festivals: www.filmfest-braunschweig.de. Das Braunschweig International Film Festival ist zudem auf den Social-Media-Plattformen unter www.instagram.com/filmfestivalbraunschweig und unter www.facebook.com/BraunschweigInternationalFilmFestival vertreten. Tickets für das vielfältige Programm sind schon jetzt unter www.filmfest-braunschweig.reservix.de/events erhältlich.

Foto: oh/Veranstalter

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