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Durch die verschiedenen Corona-Maßnahmen in den vergangenen Jahren ist das Immunsystem vieler Menschen weniger trainiert.

Auch dadurch ist eine heftigere Grippewelle möglich als vor der Pandemie. Wie im Herbst und Winter üblich treten derzeit vermehrt akute Atemwegsinfektionen in Deutschland auf, allerdings treten akute Atemwegsinfektionen derzeit deutlich häufiger auf als in den vorpandemischen Jahren. Die Grippewelle hat in dieser Saison deutlich früher begonnen als gewohnt und die Influenza-Meldezahlen steigen seit November in allen Altersgruppen deutlich an. Die beste Prophylaxe für eine schwere Grippeerkrankung ist die Impfung, sie schützt neben den geimpften Personen auch ihr Umfeld. Das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig empfiehlt daher gerade mit Blick auf die kommenden Monate neben der Beachtung der allgemeinen Hygienemaßnahmen auch die Grippeschutzimpfung gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Es gibt sie in Arztpraxen oder bei Arbeitsmedizinern wie Betriebsärzten. Nähere Informationen zur Grippeimpfung und den Zielgruppen werden von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/ bereitgestellt.

Insbesondere profitieren von einer möglichst großen Durchimpfung der Bevölkerung auch diejenigen, die aus besonderen Gründen nicht geimpft werden können. Da sich die Varianten der saisonal zirkulierenden Influenza-Viren von Jahr zu Jahr verändern, ist jedes Jahr eine Impfung erforderlich, um einen aktuellen Schutz zu haben. Auch eine gleichzeitige Grippe- und Corona-Impfung ist gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission mittlerweile bei entsprechender Indikation möglich. Die echte Grippe (Influenza) ist nicht mit einer milden Erkältung vergleichbar, sondern ist eine ernsthafte Infektionserkrankung und kann zu schweren Krankheitsverläufen führen. Influenzaviren sind sehr ansteckend und werden beim Niesen, Sprechen und Husten, aber auch über verunreinigte Gegenstände und Hände übertragen. Typische Symptome sind beispielsweise plötzliches hohes Fieber, trockener Reizhusten, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen.

Durch die verschiedenen Corona-Maßnahmen in den vergangenen Jahren ist das Immunsystem vieler Menschen weniger trainiert, was die Anfälligkeit für Infektionserkrankungen erhöht. Insbesondere Menschen ab 60 Jahren, Schwangere und chronisch Kranke haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Auch medizinisches Personal gehört zu einer der Zielgruppen für die Grippeimpfung. Darüber hinaus wird die Grippeimpfung auch Menschen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko oder gefährdeten Personen im nahen Umfeld empfohlen. Darunter fallen z.B. enge Kontaktpersonen zu Menschen, die ein Grundleiden haben oder von Schwangeren, Personen, die in Alten- und Pflegeheimen leben sowie Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr.

Foto: oh/guvo59

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