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Für die Kinder in Bereitschaft: Langjährige Pflegepersonen geehrt

Der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig hat sich mit einer Weihnachtsfeier bei den Bereitschaftspflegefamilien bedankt. 

Der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig

hat sich mit einer Weihnachtsfeier bei den Bereitschaftspflegefamilien für ihren Einsatz für die Braunschweiger Kinder im zu Ende gehenden Jahr bedankt. 

Dabei wurden Bereitschaftspflegepersonen, die seit zehn Jahren für die Stadt tätig sind, geehrt. Andrea Selonke, Rosa Mangano, Monika Ebeling und Ishild Haase-Albrecht erhielten für ihr langjähriges Engagement den Dank des Fachbereiches und mit einem Augenzwinkern einen Wellnessgutschein, der natürlich nicht ausgleichen kann, was die Rund-um-die Uhr –Aufgabe Ihnen Tag für Tag abverlangt.

Am Nikolaustag waren knapp 50 Braunschweiger Kinder in Obhut des Jugendamtes. Für die 19 Kleinsten, darunter sogar zwei Neugeborene, konnte ein Platz in einer Bereitschaftspflegefamilie gefunden werden. Zurzeit gibt es in Braunschweig 20 Bereitschaftspflegefamilien, die den Kleinen für die Zeit der Perspektivklärung ein Zuhause bieten. Viele davon arbeiten bereits seit vielen Jahren mit dem Jugendamt zusammen und haben in dieser Zeit viele Kinder aufgenommen und liebevoll versorgt. Sie stellten den regelmäßigen Kontakt zur Herkunftsfamilie her, schrieben Berichte und begleiteten die Kinder schließlich nach Tagen, Wochen oder Monaten zurück zu ihren Eltern, in eine Pflegefamilie oder in eine Einrichtung der Jugendhilfe.

Um sicherzustellen, dass nicht nur für Babies, sondern auch mindestens für alle Vorschulkinder nach einer Inobhutnahme ein Platz in einer Bereitschaftsfamilie gefunden werden kann, ist der Pflegekinderdienst ständig auf der Suche nach engagierten und couragierten Familien, die Kindern einen Platz in ihrem Leben geben möchten, und sei es nur vorübergehend in einer Notsituation. Ansprechpartnerin Sonja Möller, Telefon 0531 470 8468, Mail: sonja.moeller@braunschweig.de steht gern für ausführliche Informationen und ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Auch Kontakte zu erfahrenen Pflegeeltern werden ermöglicht.

Foto: oh/Stadt Braunschweig/Heyse