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Sechs Spielplätze werden neugestaltet

Sechs Spielplätze im Stadtgebiet sollen neugestaltet und aufgewertet werden. Das haben die jeweiligen Stadtbezirksräte in den vergangenen zwei Wochen auf entsprechende Vorschläge der Verwaltung beschlossen.

Im Westlichen Ringgebiet wird der Spiel- und Bolzplatz Hohestieg/Martinifriedhof in Teilen von Grund auf erneuert – nach Ideen, die Schülerinnen und Schüler der nahegelegenen Grundschule eingebracht haben und unter inklusiven Gesichtspunkten. Der Spielhügel wird durch eine ebenerdige und mit Holzhackschnitzeln natürlich gestaltete Spielfläche ersetzt. Ein Großspielgerät lädt künftig zum Balancieren, Klettern, Rutschen und Erkunden ein. Noch mehr Möglichkeiten zum Trainieren des Gleichgewichtssinns und der eigenen Geschicklichkeit bietet ein Niedrigseilparcours. Außerdem wird das beliebte Sprunggerät in die Neugestaltung integriert. Bolzplatz und Basketballkorb bleiben erhalten. Die Jüngeren erhalten einen Sandspielbereich mit einem kleinkindgerechten Spielhaus, das auch eine Rutsche bereithält. Erwachsene können sich über Pichnicktisch, verschiedene Bänke sowie Stammsitzelemente freuen. Die Umgestaltung wird rund 270.000 € kosten.

In Rüningen dürfen sich die Kinder auf die Sanierung des Spielplatzes Wildemannstraße freuen. Hier werden die in die Jahre gekommenen Spielgeräte durch ein zeitgemäßes Spielangebot ersetzt – nach dem Motto „quadratisch, praktisch, gut“. Das gilt für die Form des Spielplatzes wie die der Spielgeräte. Das neue Großspielgerät besteht aus zwei Türmen, die sich über ein Hängebrückennetz erkunden lassen. Die Kinderbeteiligung zeigte, dass der Wunsch nach einem Trampolin groß war. Dieses wird in den Spielbereich für die älteren Kinder integriert. Für die jüngeren und mobilitätseingeschränkten Kinder steht eine Vogelnestschaukel zum gemeinsamen Spiel zur Verfügung. Für die ganz Kleinen wird es darüber hinaus einen neugestalteten Sandkastenbereich geben. Bänke und ein Picknicktisch gehören auch zur neuen Ausstattung. Die Kosten liegen bei rund 145.000 €.

Im Ortsteil Volkmarode bekommt der Spielplatz Birkenheg ein zeitgemäßes und frisches Gewand. Zentrales Element wird ein neues Großspielgerät mit Kletterbaum, Rutsche und Hangelleiter. Hochfliegen lässt es sich wunderbar auf der Doppelschaukel und auf dem neuen Sprunggerät. Für jüngere Kinder wird der neugestaltete Sandbereich mit Spielhaus, Wipptier und Backtisch viel Abwechslung bieten. Für die Erwachsenen wird es Aufenthaltsbereiche geben. Neugestaltung und Auswahl der Spielgeräte erfolgten unter inklusiven Gesichtspunkten. Die Kosten für die Neugestaltung liegen bei rund 200.000 €.

Auf dem Spielplatz Jasminweg in Thune wird es zukünftig neben Bolztoren zum Kicken auch eine Seilbahn, einen großen Traktor samt Anhänger mit Rutsche und eine Schaukelanlage mit inklusiver Vogelnestschaukel geben. Die Thuner Kinder brachten bei einer Beteiligungsaktion ihre Wünsche und Ideen ein. Ein zusätzlicher Basketballkorb und eine Skateanlage konnten aus bautechnischen Gründen nicht verwirklicht werden, stehen aber auf dem nahegelegenen Jugendplatz zur Verfügung. Unter den großen Bäumen auf dem Spielplatz Thune wird die Sandkiste mit Spielgerät sowie ein Spielhaus für die ganz Kleinen aufgestellt, damit sie in der Mittagszeit im Schatten liegen. Begleitpersonen haben an verschiedenen Orten die Möglichkeit, dem bunten Treiben zuzuschauen. Insgesamt wird die Neugestaltung rund 160.000 € kosten.

In Wenden ist der etwas versteckt liegende Spielplatz Neusalzstraße für eine Sanierung vorgesehen. Er erhält einen Kletterturm mit Rutsche, ein inklusives Karussell und eine Doppelschaukel. Wipptiere und eine Sandkiste mit Backtisch werden nicht fehlen. Zwischen den beiden Spielflächen lädt eine Tisch-Bank-Kombination zum Verweilen ein. Umrahmt wird der Spielplatz durch neu gepflanzte Bäume und Sträucher. Für die Umgestaltung sind Kosten von rund 120.000 € eingeplant.

Am südlichen Rand der Weststadt befindet sich der Spiel- und Bolzplatz Timmerlahstraße. In den letzten Jahren wurden hier die meisten Geräte aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt. Bestehen bleibt die beliebte Seilbahn, einige Kleingeräte sowie der Basketballkorb. Als zentrales neues Element wird eine langestreckte Kletteranlage installiert, die vielfältige Bewegungsmöglichkeiten bietet. Eine Tunnelrutsche, Balanciermöglichkeiten und Kletterstrukturen, Sitzstämme sowie ein „Lümmelnetz“ sind einige der Angebote. Eine Schaukel darf nicht fehlen. Neu gestaltet wird der Sandbereich für die jüngeren Kinder: ein Sandspielhaus mit Tisch, Sieb und Rinne, sowie eine Aufenthaltsfläche mit einer Picknickmöglichkeit.  Langfristig sollen natürliche Schattenbereiche entstehen. Dazu werden Bäume und Sträucher gepflanzt. Auch bei dieser Spielfläche wurde die Gestaltung sowie die Auswahl der Spielgeräte unter inklusiven Gesichtspunkten durchgeführt. Die Kosten für die Umgestaltung des Spiel- und Bolzplatzes belaufen sich voraussichtlich auf rund 240.000 €. 

Alle Spielplätze werden mit Fahrradbügeln und Abfallbehältern ausgestattet. Die Vergabeverfahren für alle Objekte sind bereits eingeleitet. Werden sie erfolgreich abgeschlossen, können die Arbeiten im zweiten Halbjahr beginnen.

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