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14 Braunschweiger Schulen beim Startchancenprogramm des Landes dabei

14 Braunschweiger Schulen werden in das Startchancenprogramm von Bund und Land Niedersachsen.

14 Braunschweiger Schulen werden in das Startchancenprogramm von Bund und Land Niedersachsen.

Das hat das Niedersächsische Kultusministerium jetzt bekannt gegeben. Insgesamt erhält Niedersachsen aus dem Programm etwa 96 Millionen Euro für 390 Schulen landesweit. Die Schulen werden in den kommenden zehn Jahren auf vielfältige Weise profitieren. Ziel ist es insbesondere, die Bildungschancen derer zu verbessern, die aufgrund von sozialen Benachteiligungen, z. B. Armut, eher schlechte Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bildungsweg haben. Fördermittel sollen etwa für eine bessere und damit lernförderlichere Infrastruktur und Ausstattung der Startchancenschulen eingesetzt werden. Weiterhin gibt es „Chancenbudgets“ für die Schul- und Unterrichtsentwicklung für die konkreten Herausforderungen vor Ort. Die Möglichkeiten reichen von der Leseförderung mit außerschulischen Partnern über Zirkusprojekte bis hin zu Projekten zur Gewaltprävention. Zudem fließen Fördermittel in die Stärkung multiprofessioneller Teams (z. B. durch Schulsozialarbeitende und pädagogisch Mitarbeitende).

„Ich freue mich sehr, dass 14 Braunschweiger Schulen jetzt langfristig Unterstützung erhalten, um die Startchancen ihrer Schülerinnen und Schüler zu verbessern“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Bildungserfolg darf nicht von Herkunft und Elternhaus abhängen, alle müssen die Chance auf einen erfolgreichen Bildungsweg haben. Die Braunschweiger Schulen machen auch in dieser Hinsicht sehr gute Arbeit, haben viele Ideen und 14 von ihnen erhalten dafür jetzt noch einmal starke Unterstützung.“
Die 14 Schulen sind: Grundschulen Ilmenaustraße, Isoldestraße, Rühme, Bebelhof, Rheinring, Am Schwarzen Berge, Bültenweg, Schunteraue, Heidberg, Altmühlstraße, die Grund- und Hauptschulen Rüningen und Pestalozzistraße, die Hauptschule Sophienstraße und die Realschule Georg-Eckert-Straße.

Foto: oh/adobe stock