Dienstag, Juli 16Nachrichten rund um Braunschweig
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Großkontrolle auf der A39

Mangelhafte Ladungssicherung bei einem Sattelzug.
Am gestrigen Dienstag kontrollierte die 

Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Braunschweig den gewerblichen Personen- und Güterverkehr auf der A39.

Dabei wurde die Polizeibeamten von Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig, den Landkreisen Gifhorn und Wolfenbüttel, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) und Kolleginnen und Kollegen der Zentralen Polizeidirektion unterstützt.

Im Kontrollzeitraum wurden 50 Transporteinheiten des Personen- und Güterverkehrs überprüft. Dabei wurden 30 Verstöße festgestellt, von denen 22 eine Untersagung der Weiterfahrt zur Folge hatten. Das ist eine Beanstandungsquote von 60 Prozent. Unter den beanstandeten Fahrzeugen befanden sich auf drei Gefahrguttransporte, von denen einer über keinerlei Ladungssicherung verfügte. Insgesamt wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften, das GüKG und die Unfallverhütungsvorschrift sowie technische Mängel festgestellt. Auch der Zoll deckte bei der Kontrolle von 26 Transporteinheiten und der Überprüfung von Arbeitnehmern und Unternehmen mehrere Verstöße auf.

Zusätzlich wurden 65 Pkw, insbesondere im Hinblick auf die Fahrtauglichkeit der Fahrzeugführer überprüft. In einem Fall konnte die Beeinflussung durch berauschende Mittel festgestellt werden. Weiter fand im Rahmen der Kontrolle eine Geschwindigkeitsmessung auf der Richtungsfahrbahn Salzwedel statt. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wurde die Geschwindigkeit in 221 Fällen überschritten und werden mit einem Bußgeld geahndet. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 158 km/h.

Foto: oh/Polizei Braunschweig