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Mittagspause im Museum: „Sternsinger“

Nach dem Dreikönigstag

 

Ein neu erworbenes Gemälde des Braunschweiger Malers Rudolf Koch (1902–1985), die „Sternsinger“, steht im Mittelpunkt der Mittagspause im Museum mit Heike Billerbeck (Gemälderestauratorin am Städtischen Museum Braunschwieg) und Dr. Andreas Büttner (Kurator für Bildende Kunst) am Mittwoch, 7. Januar, um 12:30 Uhr. Ort: Städtisches Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14. Im Eintrittspreis enthalten sind Kaffee und Kuchen.

 

Am 6. Januar feiern Christinnen und Christen das Dreikönigsfest und erinnern damit an den in der Bibel überlieferten Besuch der Heiligen Drei Könige beim neu geborenen Jesuskind. Bereits seit dem 16. Jahrhundert gibt es die vor allem von Katholiken gepflegte Tradition des Sternsingens, bei dem die als die biblischen Könige verkleideten „Singer“ für wohltätige Zwecke Geld sammeln. Die seit 1959 in Deutschland durchgeführte Sternsingeraktion ist weltweit die größte organisierte Hilfsaktion von Kindern für Kinder.

 

Anlässlich des Dreikönigsfestes zeigt das Städtische Museum im Haus am Löwenwall ein neu erworbenes Gemälde des Braunschweiger Malers Rudolf Koch (1902–1985) aus dem Jahr 1969, auf den drei jungen Sternsinger in einer Winterlandschaft zu sehen sind.

 

In der Führung werden die Tradition des Sternsingens erläutert, der Künstler vorgestellt und das Gemälde auch unter kunsttechnologischen Aspekten erläutert.

Im Anschluss an die kurze, ca. 20 Minuten lange Führung sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen in der Cafeteria weiter auszutauschen.

 Foto: © Dirk Scherer, Städtisches Museum Braunschweig