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„Vom Tora-Mantel bis zum Chanukka-Leuchter“

Filigrane Handwerkskunst trifft auf jüdische Tradition: Gefüllt mit wohlriechenden Gewürzen brachte die Besamimbüchse von David Schuster Ruhe und Segen des Schabbattages hinüber in die neue Woche.

Mittagspause im Museum

Tempelweihe, duftende Kräuter, bekrönte Schriftrollen – bei der nächsten „Mittagspause im Museum“ am Mittwoch, 1. April, ab 12.30 Uhr im Städtischen Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, erläutert Museumsdirektor Peter Joch die Bedeutung einiger religiöser Exponate aus dem Judentum in der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

 

Im Anschluss an die ca. 20 Minuten lange Führung sind die Teilnehmenden eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen (im Eintrittspreis enthalten) in der Cafeteria weiter auszutauschen.

 

Die Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ entstand in enger Kooperation mit dem Zentralrat. Sie ist deutschlandweit die einzige zum Thema. Die Schau verdeutlicht unter anderem, wie der Zentralrat als politischer Akteur in zentralen gesellschaftlichen Bereichen für die Formung und Verteidigung demokratischer Grundwerte eintrat, als Anwalt des Grundgesetzes handelte. Weit über die Wahrung jüdischer Interessen hinaus erweist sich der Zentralrat in diesem Sinne als ein Motor für die fortlaufende Demokratisierung und die Bewahrung der Demokratie in der Bundesrepublik. Die Schau ist noch bis zum 20. September im Haus am Löwenwall zu sehen.

 

© (c) Städtisches Museum Braunschweig, Dirk Scherer