
Die Stadt Braunschweig fordert gemeinsam mit den
kreisfreien Städten Wolfsburg und Salzgitter sowie elf Landkreisen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen die Bundesregierung auf, schnellstmöglich Mittel im Bundeshaushalt für den Bau des 7. Bauabschnitts der A39 bereitzustellen und mit dem Bau zu beginnen.
Ein entsprechendes Schreiben haben die Hauptverwaltungsbeamten der Gebietskörperschaften auf Initiative des Landkreises Uelzen jetzt an den Bundesverkehrsminister und den Bundesfinanzminister gesandt. Unterschrieben haben den Brief auch die Landräte der Kreise Celle, Gifhorn, Harburg, Helmstedt, Lüneburg, Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg, Prignitz, Altmarkkreis Salzwedel und Stendal.
„Der Lückenschluss ist für unsere Industrieregion von entscheidender Bedeutung“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Unsere Wirtschaft ist auf leistungsfähige und sichere Verkehrsverbindungen gerade auch für den Gütertransport angewiesen. Dieses zentrale Infrastrukturprojekt ist seit langem geplant, und nun kann und muss es endlich umgesetzt werden.“ Das Bundesverwaltungsgericht hatte Anfang Juli die Klage gegen den 7. Bauabschnitt unanfechtbar abgewiesen. „Unsere Region erwartet die Umsetzung“, so der OB.
Er dankte den an dem Schreiben beteiligten Kolleginnen und Kollegen für die Initiative bzw. Unterstützung. „Es sind Kommunen über Bundeslandgrenzen hinweg, für deren wirtschaftliche Entwicklung dieser Lückenschluss essentiell ist. Ich freue mich, dass wir unsere Forderung hier gemeinsam deutlich machen.“
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