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Sechs Punkte, aber Nachholbedarf

Tim Lietz (links).

Der MTV spielt erneut auswärts, dieses Mal bei der HSG Eider Harde

Im dritten Auswärtsspiel in Folge müssen unsere Drittliga-Handballer bei der HSG Eider Harde ran. Die Mannschaft aus dem hohen Norden steht mit zwei Niederlagen und einem Sieg auf dem elften Tabellenrang, der MTV ist aktueller Vierter.

Eider Harde ist zu Saisonbeginn noch nicht so recht in Schwung gekommen. Knappe Niederlage gegen die Füchse Berlin, Klatsche gegen Empor Rostock, ganz enger Sieg bei Aufsteiger TSV Burgdorf II – vor allem in der Offensive gibt es Verbesserungsbedarf.

Aber: Zwei Punkte stehen auf der Habenseite, und darüber ist Coach Matthias Hinrichsen „sehr happy“. „Dieses verrückte Spiel gegen Burgdorf zu gewinnen macht etwas mit uns als Team. Wir wissen jetzt, dass wir auch mit mäßigen Leistungen Spiele in der 3. Liga gewinnen können.“ Seine HSG hatte vier Minuten vor Schluss noch mit drei Toren zurückgelegen, riss aber das Ruder auf den letzten Metern herum und verhinderte somit die dritte Niederlage in Folge.

Und Braunschweig? Was das Zählbare angeht, könnte es besser nicht sein. Drei Partien gespielt, drei Siege, darunter ein Erfolg gegen die Füchse Berlin. Jene Mannschaft, gegen die die vergangenen Jahre nicht gewonnen werden konnte. Läuft also beim MTV. Oder?

„Bei uns läuft noch nicht alles rund. Viele Spielzüge klappen noch nicht so wie in der vergangenen Saison“, weiß Tim Lietz zu berichten. Gegen Barmbek habe man zu viele Chancen liegengelassen, darunter auch diverse Freie. „Andererseits ist es schon so, dass Barmbek eine starke Abwehr gespielt hat. Wir haben uns deshalb schwer getan.“

Der kommende Gegner Eider Harde sei keine schlechte Mannschaft, man dürfe sie auf keinen Fall unterschätzen. „Sie haben einzelne Spieler, die stark im Eins gegen Eins sind. Und auch als Team spielt Eider Harde gut zusammen.“

Ob der Rückraumspieler am Samstagabend wird dabei sein können, ist noch unsicher, schließlich war er die Woche über krank. Ansonsten kann Volker Mudrow aber auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Foto: Lando Reinberger