
Ohne Mühe zu zwei weiteren Punkten: Mit 32:18 (14:6) bezwingt unser Drittligist den Oranienburger HC und kommt dem Ziel Aufstiegsrunde zur 2. Liga immer näher.
Weil Konkurrent Eintracht Hildesheim eine überraschende Niederlage gegen Eider Harde einstecken musste, erobern sich die Braunschweiger die Tabellenführung zurück.
Dass die Partie gegen Oranienburg gewonnen werden würde, darauf hatte der MTV – bei aller Vorsicht – gehofft. Zu holprig war die bisherige Saison für die Brandenburger verlaufen, der letzte Erfolg liegt über vier Monate zurück. Dass die Aufgabe allerdings mit so wenig Gegenwehr zu bewältigen sein würde, damit hatten Philipp Krause und Co. nicht gerechnet.
„Es war schon etwas überraschend, wie Oranienburg aufgetreten ist“, sagte Melf Hagen nach dem Abpfiff. Der 24-Jährige fiel besonders auf – mit zwölf Treffern war er mit Abstand bester Torschütze auf der Platte. Hagen konnte viel ins Eins-gegen-Eins gehen, „das kam meiner Spielweise sehr entgegen“.
An Braunschweigs Defensive biss sich Oranienburg die Zähne aus, die Gäste fanden kein Konzept gegen das Bollwerk MTV-Abwehr. Lediglich sechs Tore in der ersten Hälfte sind ein Beleg hierfür. Und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs benötigten sie sechs Minuten bis zu ihrem nächsten Treffer. Der MTV hatte zuvor eine Serie von sieben Toren hingelegt. Immerhin kamen die Gäste bald zu vier schnellen Toren. Eine Gefahr für den Sieg stellte dies allerdings nicht dar.
Coach Volker Mudrow wechselte im Laufe der Partie erneut seine Spieler durch, unter anderem setzte er alle drei Torhüter ein. Für Bela Pieles war an diesem Abend Mika Hoyer im Einsatz, er nutzte seine Chance und kam zu drei Treffern.
Nun steht den Braunschweigern ein spielfreies Wochenende bevor, erst am 21. Februar geht es in der Alten Waage gegen Schlusslicht Leipzig II weiter.
MTV: Niklas Mellmann, Eike Engelbrecht, Timon Serbest; Tim Otto (3), Milan Mazic (2), Jan-Bennet Kanning (2), Philipp Krause (2), Lukas Friedhoff (1), Milan Vuckovic, Niklas Wolters (1), Bela Pieles, Melf Hagen (12/5), Rick Harder (4), Mika Hoyer (3), Khaled Khemiri (1), Tim Lietz (1).
Foto: oh/Lando Reinberger
