Samstag, August 29Nachrichten rund um Braunschweig
Shadow

Startup Akademie W.IN startet in die siebte Runde

Die Startup Akademie W.IN startet in die siebte Runde. Foto: oh/Braunschweig Zukunft GmbH/Philipp Ziebart

Mit neuen Gründungsteams ist die Startup Akademie W.IN der Braunschweig Zukunft GmbH

in die siebte Runde gestartet. Die Startups durchlaufen abhängig von ihrem jeweiligen Entwicklungsstand eine der drei Stufen mo.in, market.in und grow.in.

„Mit der W.IN Akademie begleiten wir Gründungsteams genau dort, wo sie sich auf ihrem Weg gerade befinden – von der ersten Geschäftsidee bis zum strategischen Unternehmenswachstum. Unser Ziel ist es, die Teams gezielt dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und erfolgreich am Markt zu etablieren“, so Jörg Meyer, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.

Die Startup Akademie W.IN ist in drei Programmstufen gegliedert. Im mo.in entwickeln Gründungsteams ihre Ideen weiter und schaffen die Grundlage für tragfähige Geschäftsmodelle. Das market.in unterstützt Startups dabei, ihre Vertriebs- und Marktzugangsstrategien zu schärfen und erste Märkte zu erschließen. Im grow.in liegt der Fokus auf Startups, die ihr Wachstum strategisch vorantreiben möchten. In allen drei Stufen erhalten die Teams Unterstützung durch Coachings, Workshops, Zugang zu externen Fachberatungen sowie Kontakt mit Mentorinnen und Mentoren aus der regionalen Wirtschaft. Außerdem steht den Teams ein CoWorking Space im Technologiepark zur Verfügung. 

Das sind die Startups der siebten Runde in der W.IN:

Stufe 1 – mo.in

Timo Gericke, Juan Londono und Mohamed Elrefaie von ClearVision.AI entwickeln ein KI-gestütztes Smart-Cleaning-System für Sensoren autonomer Systeme. Die Technologie erkennt Verschmutzungen, lokalisiert betroffene Bereiche und wählt in Echtzeit eine passende Reinigungsstrategie. Dadurch sollen die Sensoren zuverlässig und ressourcenschonend einsatzfähig bleiben.

Mit ecoTriver entwickelt Dominic Thormann eine Plattform, auf der sich Besucherinnen und Besucher desselben Festivals, Konzerts oder Sportevents zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen können. Während das Eventerlebnis dadurch bereits bei der Anreise beginnt, wird gleichzeitig CO² eingespart. Die Veranstalter erhalten darüber hinaus einen Nachhaltigkeitsreport für das Angebot.

Joschua Gosslar und Joe Fischer von Robotischer Lehmbau arbeiten an einer robotischen Fertigungslösung für Stampflehm. Ziel ist es, das traditionelle und nachhaltige Baumaterial mithilfe von Robotik effizienter und für moderne Bauvorhaben nutzbar zu machen.

Mit LiquidSense entwickeln Rico Minich, Klaas von Kamp und Felix Schattner eine intelligente Sensoreinheit zur Echtzeitüberwachung von Getränken. Die Technologie soll erkennen, ob Getränke mit Betäubungsmitteln versetzt wurden. Das Geschäftsmodell richtet sich an Unternehmen und basiert auf einem Abonnementmodell für Gläser und ein digitales Dashboard. 

Jochen Deicke, Henry Gieseler und Sabrina Deicke von Luxara Solar Solutions entwickeln optimierte Befestigungssysteme für Solaranlagen auf Dächern. Diese Lösung soll die Installation von Photovoltaikanlagen vereinfachen und eine effiziente Nutzung vorhandener Dachflächen ermöglichen.

Stufe 2 – market.in

Mit AMY SURFWING entwickeln Ann-Sofie Höbrink und Melanie Wiegers eine interaktive Chat-Serie für Kinder ab neun Jahren. Spielerisch vermittelt sie Medienkompetenz rund um Klassenchats und sensibilisiert für Themen wie Fake News und den Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Thorben Schobre, Lukas Radomsky und Mustafa Mumtaz von Doyam entwickeln Hardware und Software zur Optimierung von Batteriespeichersystemen. Die Lösung soll dabei helfen, Batterien effizienter zu überwachen und zu betreiben und damit ihre Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Das Team hat zuvor bereits die Stufe mo.in durchlaufen. 

Mit ihrem Startup EDUGEN entwickeln Hamza und Sami Touati eine adaptive KI-Lernplattform für Universitäten, Hochschulen, Schulen sowie Aus- und Weiterbildung. Die Plattform arbeitet mit den Lehrmaterialien der jeweiligen Bildungseinrichtung und passt die Lernbegleitung individuell an die Bedürfnisse der Lernenden an.

Das Team von Invecorum, Irina Meier, Daniel Wasmus und Philip Goddinger, entwickelt eine datenschutzkonforme KI für Steuerkanzleien. Die Lösung unterstützt Steuerberaterinnen und Steuerberater bei ihrer täglichen Arbeit und verbindet die Vorteile moderner KI-Anwendungen mit den hohen Anforderungen an Datenschutz und Vertraulichkeit im Steuerwesen.

Als Gründer von Aptus Additive Components entwickeln Karl Dettke, Tim Fenner, Lars Kühl und Laurenz Ohlig individuelle, 3D-gedruckte Gewehrschäfte. Durch die digitale Fertigung sollen passgenaue, leichte und ausgewogenen Komponenten entstehen.

Stufe 3 – grow.in

Das Team von Enerbeat setzt seine Entwicklung aus der vorherigen Stufe market.in nun im grow.in fort. Clemens Baron, Jan Schlichter, Sebastian Sieloff und Marcus Vogt entwickeln Lösungen für eine energieeffiziente Steuerung von Raumluftklimaanlagen und unterstützen Industrie- und Gewerbebetriebe dabei, ihren Energieverbrauch zu reduzieren.

Mit SecoFend entwickeln Jan Stender und Mogen Brattström biologische Pflanzenschutzmittel, die die natürliche Widerstandskraft von Pflanzen fördern und damit zu einer nachhaltigeren Pflanzenproduktion beitragen sollen.  

TANGILITY bietet ein virtuelles Planungstool für die Baubranche. Mit erweiterten und virtuellen Realitäten werden Bauvorhaben dreidimensional erlebbar, wodurch Michael Bucherer, Lukas Adrian Jurk und Marcel Purwins Planungsprozesse transparenter und mögliche Fehler frühzeitig sichtbar machen können.

Ilka Hoffmann, Valerie Burger und Sven Hoffmann von weca entwickeln eine familienfreundliche Benefit-App für Unternehmen. Beschäftigte sollen über die Plattform flexible und alltagsnahe Zusatzleistungen erhalten, mit denen Unternehmen ihre Familienfreundlichkeit und Arbeitgeberattraktivität stärken können.

Hinweis: SecoFend, TANGILITY und weca durchlaufen die Stufe grow.in bereits seit einigen Monaten. Anders als die ersten beiden Programmstufen beträgt der Betreuungszeitraum im grow.in 14 statt 7 Monate.