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Nach dem nacht:markt ist vor dem nacht:markt

Mehr als 1.500 Besucher:innen bei der Premiere, zwei Termine für 2027

und mehr Platz für Kreative: Der nacht:markt wächst und öffnet ab sofort die Bewerbungen für Aussteller:innen, Food-Konzepte, Workshops und Künstler:innen.

Eigentlich wollte der erste nacht:markt im LokPark Braunschweig vor allem eines sein: ein Abend zum Bleiben. Ein Ort, an dem man nicht einfach schnell durch einen Markt läuft, sondern sich Zeit nimmt, entdeckt, Musik hört, etwas isst, mit Menschen ins Gespräch kommt und vielleicht mit einem völlig anderen Fundstück nach Hause geht als geplant.
Was daraus bei der Premiere im September wurde, hat selbst die Veranstalterinnen überrascht: Mehr als 1.500 Menschen kamen in den LokPark. Die Halle war voll, vor Food- und Getränkeständen bildeten sich zeitweise lange Schlangen und aus dem geplanten ersten Abend wurde ein Format, das deutlich größer einschlug als erwartet.

Jetzt geht der nacht:markt in die nächste Runde – und wird dabei selbst ein Stück größer.

Zwei Termine, mehr Fläche, mehr nacht:markt
2027 findet der nacht:markt gleich zweimal statt:
30. April 2027 – Tanz in den Mai
10. September 2027

Beide Termine finden wieder im LokPark Braunschweig statt. Diesmal wird jedoch auch der Außenbereich stärker einbezogen. Damit entsteht mehr Raum für Aussteller:innen, Workshops, Begegnungen und neue Ideen. Neben den bisherigen Standflächen stehen erstmals auch größere Flächen mit bis zu 1,50 Metern Tiefe zur Verfügung. Für den Außenbereich kommen außerdem große Pavillonflächen hinzu. Und dann gibt es da noch die Loks.

Wer braucht schon einen klassischen Messestand?

Wer beim Gedanken an einen klassischen Marktstand eher an „warum eigentlich nicht mal etwas anderes?“ denkt, kann beim nacht:markt 2027 sogar eine komplette Lok als eigene Ausstellungs- oder Workshopfläche nutzen. Die historischen Waggons stehen im Außenbereich und können exklusiv gebucht werden – entweder für ein einzelnes Label, einen besonderen Workshop oder auch gemeinsam mit einem anderen passenden Konzept.
Zwei Aussteller:innen können sich eine Lok also auch gemeinsam teilen. Zur Ausstattung gehören zwei Bierzeltgarnituren, ein Stromanschluss wird nach Möglichkeit ebenfalls bereitgestellt.
„Wir wollten von Anfang an keinen klassischen Markt bauen. Deshalb finden wir es ziemlich passend, dass man beim nacht:markt jetzt nicht nur einen Stand buchen kann, sondern im Zweifel gleich einen ganzen Eisenbahnwaggon“, sagen Larissa Mora Morcillo und Vajda Jessie Lüneburg von pure:absicht.

Gesucht werden nicht nur schöne Produkte

Der nacht:markt lebt nicht allein von dem, was auf den Tischen steht. Für 2027 suchen die Veranstalterinnen deshalb neue kreative Konzepte, die den Abend gemeinsam mit den bereits bekannten Aussteller:innen und Partner:innen weiterentwickeln.
Gesucht werden unter anderem:

– Aussteller:innen aus den Bereichen Design, Kunst, Handwerk, DIY und kreative Labels
– Food-Konzepte und Foodtrucks
– Workshop-Anbieter:innen, die Besucher:innen selbst etwas ausprobieren, gestalten oder herstellen lassen
– Künstler:innen wie Singer-Songwriter:innen, Bands, Comedians und Poetry Slammer:innen

Gerade die Bühne soll 2027 noch vielfältiger werden. Neben Live-Musik möchten die Veranstalterinnen Comedy und Poetry Slam stärker in den Abend integrieren. Der DJ kommt weiterhin aus dem eigenen Künstler:innen-Pool und begleitet den nacht:markt musikalisch. Auch bei den Workshops darf es gerne mehr werden: Gesucht werden vor allem Formate, bei denen Besucher:innen selbst aktiv werden können – vom kreativen DIY-Projekt bis zum kleinen Handwerkskurs. Wichtig ist vor allem, dass die Idee zum Charakter des nacht:markt passt.

Ein Abend, der von denen lebt, die ihn mitgestalten

Dass das Konzept funktioniert, haben nicht nur die Besucher:innen gezeigt. Auch die Rückmeldungen der Aussteller:innen nach der Premiere waren deutlich.
Ein Aussteller beschrieb den Abend in der anonymen Feedbackumfrage so:
„Das Gesamtkonzept aus Designmarkt und Eventcharakter. Ich fand es sehr angenehm, dass es nicht einfach nur ein klassischer Verkaufsmarkt war. Besonders der DJ zu Beginn hat gut funktioniert: gute Stimmung, angenehme Lautstärke und trotzdem waren Gespräche und Verkäufe am Stand problemlos möglich. Auch das Publikum war sehr passend – interessiert, offen und designaffin.“

Genau diese Mischung soll auch 2027 erhalten bleiben: ein Markt, der sich nicht wie ein klassischer Markt anfühlt, eine Bühne, die mehr kann als Hintergrundmusik, und Räume, in denen Menschen nicht nur konsumieren, sondern selbst etwas erleben können.
„Wir haben nach der Premiere ziemlich schnell gemerkt: Wir wollen mehr davon. Mehr Platz, mehr kreative Menschen, mehr Workshops und vor allem noch mehr unterschiedliche Dinge, die man an einem Abend entdecken kann“, sagt Larissa Mora Morcillo. „Und wenn wir dafür jetzt sogar Eisenbahnwaggons als Ausstellungsflächen anbieten können, wird es definitiv nicht langweiliger.“

Bewerbungen für 2027 sind ab sofort geöffnet

Wer beim nächsten nacht:markt dabei sein möchte, kann sich ab sofort über die Website von pure:absicht bewerben. Dafür gibt es separate Bewerbungsformulare für Aussteller:innen, Food-Konzepte, Workshops und Künstler:innen.
Die Bewerbungen für beide Termine sind ab sofort möglich und laufen, solange freie Plätze verfügbar sind. Denn eines hat die Premiere ziemlich deutlich gezeigt: Der nächste nacht:markt darf gerne wieder etwas größer werden. 30. April 2027. 10. September 2027. LokPark Braunschweig. Und dazwischen: ziemlich viel Raum für gute Ideen.

Eckdaten
nacht:markt Braunschweig
Datum: Freitag, 30. April 2027 / Freitag, 10. September 2027 /
Uhrzeit: 17:00–01:00 Uhr
Ort: LokPark Braunschweig
Weitere Informationen: www.pureabsicht.de

Fotos: oh/andreas schwarz