Insgeheim träumt jedes Mädchen davon, einmal eine enge Freundin am Tag ihrer Hochzeit als Brautjungfer begleiten zu dürfen. Die Hochzeit ist ein einmaliges Ereignis und wird ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Insbesondere dann, wenn man einen solch wichtigen Beitrag leisten darf.

Bereits in Zeiten des Mittelalters schritten der Braut auf dem Weg zum Altar Brautjungfern voran. In lange, dem Brautkleid ähnelnde Gewänder gehüllt, sollten sie böse Geister von der Braut ablenken. Dem damaligen Glauben nach konnten Dämonen so nicht erkennen, welche Dame nun tatsächlich im Zentrum des Geschehens stand und ließen von ihnen ab. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde dieser Brauch meist nur bei Hochzeiten in den oberen Gesellschaftsschichten fortgeführt. Was in anderen Ländern wie z. B. Amerika bei keiner Trauung fehlen darf, ist bei uns erst seit einigen Jahren wieder angesagt. Heute sind sie elementarer Bestandteil einer jeden Hochzeit und neben der Trauzeugin die wichtigsten Ansprechpartner der Braut. Wie viele Freundinnen zu den Auserwählten zählen, bleibt dabei natürlich jedem selbst überlassen. Meist wird eine gerade Anzahl gewählt, um während des Einzugs in die Kirche, der Trauung und auf den Fotos ein einträchtiges Bild zu erzeugen. Bei einer Hochzeit von bis zu 150 Gästen ist man mit vier bis sechs Brautjungfern gut beraten.

Brautjungfern sind elementarer Bestandteil einer jeden Hochzeit und neben der Trauzeugin die wichtigsten Ansprechpartner der Braut. Wie viele Freundinnen zu den Auserwählten zählen, bleibt dabei natürlich jedem selbst überlassen. Fotos: oh

In der Regel wird diese Ehre nur den besten Freundinnen zuteil. Kein Wunder, schließlich möchte die künftige Braut bei all den wichtigen Entscheidungen und potenziellen Hürden, die eine Hochzeit mit sich bringt, von ihren engsten Vertrauten umgeben sein. Die vielfältigen Aufgaben einer Brautjungfer beginnen deshalb schon lange vor dem großen Ereignis. Sie wirken bei den Vorbereitungen unterstützend und greifen beispielsweise beim Adressieren der Einladungskarten unter die Arme. Natürlich stehen sie ihrer Freundin auch bei der Wahl des Brautkleides beratend zur Seite und organisieren gemeinsam mit der Trauzeugin den Junggesellinnenabschied. Am Tag der Trauung sind sie bereits am Morgen zugange, helfen beim Ankleiden und kümmern sich um die aufgeregte Braut. Während der Zeremonie hält eine von ihnen den Brautstrauß. Außerdem sind sie Ansprechpartner für jegliche Dienstleister, um der Braut eine stressfreie Traumhochzeit zu ermöglichen.

Bereits in Zeiten des Mittelalters schritten der Braut auf dem Weg zum Altar Brautjungfern voran. Heute sind sie unter anderem Ansprechpartner für jegliche Dienstleister, um der Braut eine stressfreie Traumhochzeit zu ermöglichen.

Was in der ursprünglichen Tradition gewünscht war, ist heute ein No-Go: Brautjungfernkleider dürfen nicht die Farbe des Brautkleides aufgreifen. Vielmehr gilt es, eine stimmige Kombination zu finden, die mit dem Outfit der Braut harmoniert. Brautjungfernkleider in Pastell sind derzeit absolut im Trend. Die dezenten Töne passen optimal zum klassischen Weiß, Creme oder Champagner eines Brautkleides. Die Suche nach den Braujungfernkleidern wird gemeinsam mit der Braut angegangen und ist häufig ein wahres Highlight der Vorbereitungen auf den großen Tag. Der Stil der Outfits sollte dabei an den Rahmen der Hochzeit angepasst werden. Zu einer eleganten Feier mit vielen Gästen sind knöchellange Kleider eine gute Wahl. Für eine sommerliche Hochzeit im Garten darf es mit Kleidern bis zum Knie auch etwas luftiger zugehen. Ein einheitliches Outfit ist dabei kein Muss. Insbesondere Brautjungfernkleider in Pastell lassen sich wunderbar in verschiedenen Farbkombinationen zusammenstellen.

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