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Der Rat hat am Dienstag den Bebauungsplan „Franz-Rosenbruch-Weg“ beschlossen.

Der Rat hat am Dienstag den Bebauungsplan „Franz-Rosenbruch-Weg“ beschlossen.

Damit ist die Grundlage geschaffen, dass der derzeit an der Bundesallee gelegene Görge-Supermarkt sich an einem neuen Standort in unmittelbarer Nähe erweitern kann. Dem vorausgegangen war ein mehrjähriger Planungsprozess. Der Bebauungsplan wurde insgesamt viermal ausgelegt. Zuletzt war die Verabschiedung des Bebauungsplans für die Ratssitzung im November vorgesehen, wurde dann jedoch noch einmal verschoben, da der Investor noch keinen Durchführungsvertrag vorgelegt hatte. Dieser liegt nun vor, damit kann der Bau beginnen.

„Ich freue mich, dass die Nahversorgung für das Kanzlerfeld gesichert ist“, sagte Stadtbaurat Heinz Leuer. Am bisherigen Standort habe es für den Betreiber keine ausreichenden Erweiterungsmöglichkeiten gegeben, er hätte den Standdort aufgeben müssen. Natürlich sei es ein Wermutstropfen, dass eine attraktive Grünfläche im Zentrum des Ortsteils mit Bolzplatz dafür aufgegeben werden muss, doch habe es keine andere geeignete Fläche für die Markterweiterung gegeben. Leuer stellte heraus, dass der Investor sich im Rahmen der städtebaulichen Verträge verpflichtet habe, den neuen Markt mindestens zehn Jahre ab Fertigstellung zu betreiben. „Es gab auch den Auftrag des Stadtbezirksrates, diesen Weg zu gehen und Görge die Erweiterung auf dem neuen Grundstück zu ermöglichen.“

Dieser Weg sei lang gewesen, weil es zum einen viel Kritik sowie Anregungen gab, die in der Planung zu verarbeiten war. Mehrfach habe die Verwaltung Planungsänderungen, etwa zum Lärmschutz, vorgenommen. Auch der Investor optimierte zwischenzeitlich die Gestaltung seines Gebäudes. Zum anderen hätten sich über die Zeit mehrfach Änderungen des Planungsrechts sowie Veränderungen der Rechtsprechung ergeben, die die Verwaltung zu berücksichtigen hatte.
Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de

Foto: oh/StockSnap

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